Rezepte für Pistazien – Herkunft, Gesundheitsvorteile und Zubereitung Pistazien – Herkunft, Gesundheitsvorteile und Zubereitung

Pistazien sind gesund und kleine Alleskönner, wenn es um ihre positive Wirkung auf den Körper geht. Dabei sind sie vielfältig in den Möglichkeiten der Zubereitung. Hier erfahren Sie mehr über die Herkunft, Lagerung, und Zubereitung der Steinfrüchte und was genau Pistazien so gesund macht.

Die Herkunft von Pistazien

Es besteht die Vermutung, dass der Nahe Osten die Heimat der Pistazie ist, denn seit der Antike kann ihr Anbau dort nachgewiesen werden. Früher waren die Steinfrüchte die Speise der Könige und hatten den Ruf, ein Heilmittel beispielsweise bei Zahnschmerzen oder Leberzirrhose zu sein.

Nach und nach entwickelten sich Pistazien aufgrund ihrer langen Haltbarkeit und dem hohen Gehalt an Nährstoffen zu einem beliebten Nahrungsmittel von Reisenden, Händlern und der gesamten Bevölkerung. Heutzutage sind die größten Lieferanten von Pistazien die USA, die Türkei, der Iran und China.

Die kleinen grünen Kerne mit der harten Schale und dem knackigen Kern wachsen an dem Baum Pistacia vera. Dieser wird bis zu 12 Meter hoch und schlägt Wurzeln bis in eine Tiefe von 15 Metern.

Botanisch betrachtet sind Pistazien Steinfrüchte. Sie sind von einer grünen Schicht umhüllt, die den Steinkern verbirgt. Er hat eine harte Schale, die einige Wochen vor der Reife an der Seite aufspringt. Der Kern ist im Inneren gelblich oder grün verfärbt. Es gilt die Faustregel: Je grüner der Kern, desto höher ist die Qualität der Pistazie.

Pistazien kaufen – doch was ist eigentlich drin?

In 100 g Pistazien sind circa 615 Kalorien, 15 g Eiweiß, 55 g Fett, 10 g Kohlenhydrate und 10 g Ballaststoffe enthalten.

Pistazien stecken voller Nährstoffe. Kein anderes Lebensmittel enthält so viel Vitamin B6 wie die grünen Kerne. Das Vitamin B6 wird vom Körper beispielsweise für die Regulierung des Blutzuckerspiegels benötigt.

Ein hoher Anteil von Kalium macht die Steinfrucht außerdem gesund. Kalium ist ein wichtiger Mineralstoff für das Wachstum der Zellen, die Regulierung des Blutdrucks und den Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts. In einer Portion Pistazien (circa 50 g) steckt mehr Kalium als in einer Banane.

Das macht Pistazien so gesund

Pistazien beinhalten eine Menge an Antioxidantien, wodurch sie entzündungshemmend wirken. Außerdem erhöhen die Nüsse den Gehalt des Antioxidants Lutein, was gut für die Gesundheit der Augen ist.

Sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, wodurch Pistazien vorbeugend für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einen erhöhten Cholesterinspiegel wirken können.

Pistazien sind gesund und helfen beim Muskelaufbau, denn sie sind hochwertige Proteinlieferanten. Bereits 30 g decken 11 % der benötigten Tagesmenge an Proteinen ab. Proteine stecken in jeder Körperzelle und sind wichtig für die Bildung und Erhaltung von Muskeln.

Durch ihre Zusammensetzung an Nährstoffen können sie die Denkleistung steigern und sogar Krebs vorbeugen, denn sie enthalten eine spezielle Art von Vitamin E, das den Körper vor freien Radikalen schützt.

Beim Abnehmen können Pistazien ebenfalls hilfreich sein. Sie enthalten eine Menge an Amino- und ungesättigten Fettsäuren, was dazu führt, dass sie schnell sattmachen und bei der Gewichtsreduktion unterstützend sein können. Pistazien sind damit nicht nur gesund, sondern können auch beim Abnehmen helfen.

Da Pistazien sehr gehaltvoll sind, sollte ihr Verzehr nicht übertrieben werden. Besonders im Hinblick auf den Wunsch abzunehmen, sollten sie eher in kleinen Mengen gegessen werden.

Belastete Pistazien vermeiden

Trotz der gesunden Inhaltsstoffe von Pistazien ist dennoch Vorsicht geboten. Gerade billige Pistazien können von giftigen Aflatoxinen belastet sein. Dabei handelt es sich um Gifte, die von bestimmten Schimmelpilzen gebildet werden. Diese Pilze wachsen am besten in warmen und feuchten Umgebungen und befallen daher verstärkt Lebensmittel aus subtropischen und tropischen Regionen wie Pistazien, Mandeln und Nüsse.

Aflatoxine gelten als krebserregend und giftig. Aber keine Sorge. Sie können sich selbst vergewissern, ob Ihre Pistazien noch genießbar sind. Am Geruch erkennen Sie deren Zustand. Wenn die Steinfrüchte muffig oder ranzig riechen, dann sind die Pistazien nicht mehr essbar.

Wir zeigen ihnen, wie Sie der Belastung durch Schimmelpilze vorbeugen können und was direkt beim Kauf beachtet werden sollte.

Die Phase der Trocknung

In der traditionellen Trocknung von Pistazien werden die Steinfrüchte nicht maschinell, sondern in der Sonne getrocknet. Dieser Prozess dauert länger als die maschinelle Trocknung, sodass es zur Schimmelpilzbildung kommen kann.

Achten Sie beim Pistazien kaufen darauf, dass diese maschinell getrocknet wurden, um das Risiko einer Belastung durch Schimmelpilze zu verringern. Nichtdestotrotz sind Belastungen durch Schimmelpilze auch dann möglich, deshalb ist es sinnvoll, dass Sie den Zustand der Pistazien vor der Zubereitung oder dem Verzehr überprüfen.

Pistazien kaufen und lagern

Wenn Sie Pistazien mit Schale kaufen, sollten Sie diese trocken und kühl lagern. Bei richtiger Lagerung sind sie mehrere Monate haltbar, aber schon bei Zimmertemperaturen können sie schnell verderben.

Geschälte Pistazien sollten unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden. In einer luftdichten Verpackung können sie dort bis zu vier Wochen aufgehoben werden. Pistazien können sogar eingefroren werden und sind tiefgekühlt bis zu einem Jahr haltbar.

Generell sollten Sie keine billigen Pistazien kaufen. Kontrollen, die zur Verminderung von giftigen Stoffen beitragen, sind teuer. An ihnen wird oft gespart, sodass bei billigen Pistazien eine höhere Belastung an giftigen Stoffen festgestellt wird.

Pistazien kaufen und verwenden

In Deutschland werden Pistazienkerne in den meisten Fällen geröstet und gesalzen direkt als Snack gegessen. Doch wer kennt es nicht? Man hat Lust auf einen kleinen Snack zwischendurch, aber die Pistazie möchte sich einfach nicht öffnen lassen. Dafür gibt es einen Trick.

Es kann einfach die Nussschale einer bereits geöffneten und gesnackten Pistazie verwendet werden. Einfach mit der übriggebliebenen Schale unter die Schale der etwas störrischen Pistazie hebeln und schon wird die Steinfrucht sich öffnen lassen.

Im nahen Osten und Asien dienen Pistazien als grundlegende Zutat und zur Dekoration von verschiedensten Süßigkeiten. Hierzulange zieren feinkörnige, gemahlene Pistazien oft Pralinen, werden in Schokolade gegeben, zu Speiseeis verarbeitet oder in Kuchen und Kekse eingebacken.

Als Verfeinerung von herzhaften Speisen oder zur Abrundung von Pestos werden sie ebenfalls gerne verwendet. Außerdem sind sie köstlich in sämtlichen Salaten und peppen die ein oder andere Suppe auf.

Beim Frühstück müssen die gesunden Pistazien natürlich auch nicht fehlen. Gemahlene oder klein gehackte Pistazien sind ein leckeres Topping für alles, was mit Müsli, Quark oder Joghurt zu tun hat und sorgen für ein tolles Geschmackserlebnis.

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