Rezepte für Salatkräuter – Diese Kräuter machen Ihren Salat zu einem Geschmackserlebnis Salatkräuter – Diese Kräuter machen Ihren Salat zu einem Geschmackserlebnis

Salatkräuter wirken auf den ersten Blick unscheinbar. Doch sie runden Salate ab, peppen diese auf und sorgen für vielseitige Geschmackserlebnisse. Erfahren Sie mehr.

Salatkräuter sind die feinen Komponenten, die einen Salat oder ein Gericht zu etwas Besonderem machen. Sie haben eigenständige Geschmacksrichtungen und lassen sich immer wieder neu komponieren. Abhängig von der Kräutermischung kann ein Gericht ständig einen anderen Geschmack annehmen. Lernen Sie deshalb die verschiedenen Salatkräuter kennen, damit Sie Ihre eigenen Kreationen herstellen können. 

Bärlauch

Bärlauch wird gerne als Ersatz für Knoblauch verwendet, weil sein Aroma keine solch starken Ausdünstungen des Körpers hervorruft. Seine ersten Spitzen zeigt das Kraut mit Beginn des Frühlings in Laubwäldern, an Bächen oder feuchten Wiesen, die im Schatten liegen. Deshalb wird Bärlauch auch als wilder Knoblauch bezeichnet. Die Erntezeit liegt im April, ab Mai zeigen sich die ersten Blüten. Zu diesem Zeitpunkt endet die Bärlauchsaison, denn dann verlieren die Blätter ihr Aroma.

Getrocknete Bärlauchblätter sind besonders würzig im Geschmack und schmacken wie eine Mischung aus Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. 

Wozu passt Bärlauch?

Er schmeckt gut in Gemüse- und Kartoffelsuppen und kann auch eigenständig zur Suppe verarbeitet werden. In Salaten sorgt er für eine spezielle Note, während er Quark und Butter den typischen Knoblauchgeschmack verleiht. Bärlauch wird in vegetarischen Brotaufstrichen in Kombination mit anderen Kräutern verarbeitet und findet sich auch in Knödeln, Gnocchi oder Saucen für Pasta. Ein besondes beliebter Trend ist die Verwendung von Bärlauch für Bärlauchpesto. Dafür wird nicht viel benötigt:

Eine optimale Grundlage für ein leckeres Bärlauchpesto ist die Gewürzzubereitung aus unserem Shop

Thymian

Thymian ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet und als Heilpflanze und Küchenkraut bekannt. Er besitzt einen kräftigen und aromatischen Geschmack. Die Pflanzenfamilie des Thymians zählt 350 Arten, in unseren Breiten wird der "Echte Thymian" verkauft. 

Die Gewürzpflanze mag sonnige Plätze, denn ihre ätherischen Öle bilden sich vermehrt durch Sonneneinstrahlung. Die Blätter, die zum Würzen genommen werden, sind graugrün und haben eine elliptische Form. Schon beim Zerreiben zwischen den Fingern entströmt den Blättern der typische Duft. Der Duft von Thymian ist intensiv und aromatisch mit einer leicht herben Note.

Wozu passt Thymian?

Er findet sich in fast jeder mediterranen Kräutermischung und passt hervorragend zu Fleisch, Fisch und Saucen. Marinaden, Pizza, Pastasaucen und auch Ziegenkäse werden gerne damit gewürzt. 

Sein rauchiges Aroma ist auf das griechische Wort thymos zurückzuführen, das übersetzt Rauch bedeutet. Alle Teile des Thymians eignen sich als Gewürz, obwohl meist nur die Blättchen verwendet werden.

Petersilie

Geht es um Salatkräuter, wird die Petersilie in den meisten Fällen zuerst genannt. Sie ist ein wahres Multitalent, vielseitig einsetzbar, vitaminhaltig und ganzjährig in zwei Sorten erhältlich – Blattpetersilie mit glatten oder krausen Blättern. 

Petersilie ist anspruchsvoll und wächst nicht überall. Die Pflanze wünscht sich viel Licht, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Sie mag es nicht trocken, aber auch nicht zu nass. Es braucht eben ein wenig Fingerspitzengefühl, um ihr gerecht zu werden. 

Bei uns im Shop finden Sie gerebelte Petersilie. Das Rebeln ist eine Methode, um das Aroma für getrocknete Kräuter zu erhalten. Die Blätter werden dafür vom Stängerl der pflanzen abgestreift und dann zerkleinert. 

Wozu passt Petersilie?

Das Gewürzkraut schenkt Gerichten eine würzige und muskatartige Geschmacksnote. Salatkräuter und eine Kräutermischung für Suppen wären ohne diese Gewürzpflanze nicht komplett, da sie eine gewisse Grundwürze liefert. Salate, Quarkgerichte und Eier erhalten durch das Küchenkraut einen erfrischenden Kick.

Bei Suppen und Fleischbrühen kommt Petersilie zusammen mit Thymian und Lorbeerblättern in den Topf. Damit sich das Aroma voll entfalten kann, geben Sie die Petersilie gleich zu Beginn des Kochens dazu. Beim Braten von Fisch, Fleisch und Geflügel darf das Kraut erst zum Schluss hinzukommen. 

Rosmarin

Die Pflanze ist ein immergrüner Halbstrauch, der bis zu zwei Meter Höhe erreichen kann. Das intensive Aroma erinnert an Tannennadeln, im getrockneten Zustand riecht die Pflanze leicht nach Harz. 

Rosmarin wird im Sommer geerntet, indem zuerst die Triebe abgeschnitten und anschließend die nadelförmigen Blätter von den Stängeln gestreift werden. Aufgrund der Blattform findet sich in Kochbüchern oft die Bezeichnung von Rosmarinnadeln. Auch die Blüten sind essbar und lassen sich als Dekoration einsetzen. Der Geschmack reicht von würzig und herb bis leicht bitter und beinhaltet auch eine leichte Note von Kampfer und Eukalyptus. 

Wichtig: Durch das Garen verstärken sich die Bitterstoffe des Rosmarins. Das kann verhindert werden, wenn die Rosmarinnadeln erst kurz vor dem Ende des Garens dazugegeben werden. 

Wozu passt Rosmarin?

Dieses Gewürz passt zu Lamm, Kalb, Kaninchen, Gulasch, Hühnchen oder Wild. Ebenso gehört es in Marinaden für Grillfleisch, Tomaten- und Gemüsesuppen. Auch in der süßen Küche wird Rosmarin verwendet. Hier werden Apfelkompott, Desserts und Focaccia mit Rosmaringewürz serviert. Romarinkartoffeln gehören ebenfalls zu den Klassikern. 

Oregano

Oregano zählt ebenfalls zu den bekanntesten Gewürzkräutern und wird auch als Wilder Majoran bezeichnet. In der freien Natur wächst er als krautige Pflanze auf Trockenwiesen oder an Waldrändern. Am besten gedeiht es an sonnigen und warmen Standorten. Das Gewürzkraut ist eine mehrjährige Pflanze, die 40 bis 60 Zentimeter hoch wird. Oregano zeichnet sich durch sein besondes intensives Aroma aus und ist vor allem in der mediterranen Küche weit verbreitet. 

Wozu passt Oregano?

Das Gewürzkraut findet seine typische Verwendung in Tomatensaucen und auf Pizzen. Auch Cremesuppen aller Art erhalten durch die Pflanze eine schmackhafte Note. Eierspeisen, Fleischsaucen und alle mediterranen Gerichten entfalten ihren Geschmack erst mit diesem Gewürz. Da das Würzkraut auch in einen Salat gehört, findet es sich auch in vielen Mischungen für Salatkräuter.

Basilikum

Basilikum zählt in Deutschland heute zu den beliebtesten Produkten, die täglich im Gemüsebereich verkauft werden. Neben Pfeffer zählt es zu den am meisten verwendeten Gewürzen. Sie wurden aber schon im antiken Griechenland, Rom und Agypten als Gewürze für Speisen verwendet. 

Die Pflanze besitzt eiförmige Blätter, die im Vergleich zu anderen Kräutern sehr groß sind. Sie blüht zwischen Juni und September und bildet im Anschluss Samen. Ihr Standort sollte sonnig, warm und vor allem windgeschützt sein. 

Beim Kochen sollten Sie die Basilikumblätter erst zuletzt dazugeben, damit diese ihr Aroma nicht verlieren. Zum Aufbewahren trocknen Sie die Blätter und lagern diese in verschlossenen Gläsern. Das Aroma bleibt jedoch intensiver erhalten, wenn das Kraut eingefroren oder in Öl eingelegt wird. 

Wozu passt Basilikum?

Basilikumblätter sind durch ihren süßlichen Geschmack vielseitig einsetzbar. Aus der italienischen Küche sind sie als Würzmittel für Pastasaucen, Pizzen und als Salatkraut bekannt. Sie werden auf Mozzarella und Tomatenscheiben, auf Nudeln, Zucchini und Auberginen serviert und finden auch in der asiatischen Küche Verwendung. 

Salbei 

Salbei gilt als Gewürz- und Heilkraut, das schon in der Antike bekannt war. Im Mittelalter fand sich dieses Kraut häufig in Klostergärten. Der mehrjährige Halbstrauch ist pflegeleicht, da er ursprünglich aus kalkhaltigen und sandigen Gebieten des Mittelmeerraumes stammt. Die Blätter besitzen eine längliche Form und haben einen leicht weißlichen Schimmer. 

Der Geschmack von Salbei lässt sich mit bitter und würzig beschreiben. Dabei sind nicht nur die Blätter essbar, auch die Blüten können in der Küche verwendet werden. Die verschiedenen Salbeisorten weisen unterschiedliche Geschmacksnuancen auf, die von Pfirsich, Ananas und Limonen bis zu Marzipan reichen.

Wussten Sie, dass sich mit dieser Gewürzpflanze eine leckere Kräuterbutter für Nudeln herstellen lässt? Dazu schwenken Sie Salbeiblätter in einer Pfanne mit geschmolzener Butter und erhitzen diese im Anschluss so lange, bis die Blätter kross sind. 

Wozu passt Salbei?

Salbeiblätter passen zu Tomatensalaten, sind in Füllungen beim Kalbsschnitzel bekannt und finden sich auch in Ravioli. Fisch und Hühnchen harmonieren ebenfalls mit dem Gewürz. Auch Suppen und Schweinegerichte erhalten durch Salbeiblätter einen intensiven Geschmack.

Dill

Wird von dieser Gewürzpflanze gesprochen, denkt man sofort an Fisch und Gurken. Deswegen ist sie auch unter dem Namen Gurkenkraut bekannt. Als Wildwuchs findet sich das Kraut heute im Mittelmeerraum sowie in einigen osteuropäischen Ländern. In Deutschland wird es kommerziell angebaut. 

Die einjährige Pflanze kann über einen Meter in die Höhe wachsen. Die Dillpflanze mag es sonnig und windgeschützt. Sie ist allerdings auf eine regelmäßige Wasserzufuhr angewiesen. Längere Trockenzeiten sollten daher im Freiland und auch bei einem Standort auf dem Fensterbrett vermieden werden. Im Garten können Sie Dill von Mai bis November ernten, wenn Sie die Pflanze mit Dillsamen selbst anbauen möchten. Für das Einlegen von Gurken sollten Sie die Blüten der Pflanze bevorzugen, die sich Anfang August bilden. Sie verfügen über ein sehr intensives Aroma. 

Wozu passt Dillkraut?

Der leicht süßliche Geschmack harmoniert mit festem Fischfleisch. Wird Dillkraut als Beize verwendet, bringt es Lachs, Zander oder Forelle erst richtig zur geschmacklichen Geltung. In einer Dillsauce, Suppen und Salaten kann das Gewürzkraut seinen milden Geschmack entfalten oder als Garnitur eingesetzt werden. 

Schnittlauch

Das Gewürz kommt botansichen Untersuchungen zufolge aus Sibirien. Mittlerweile wächst Schnittlauch in verschiedenen Ländern mit gemäßigtem Klima. Der Schnittlauch aus unserem Shop wird in Deutschland angebaut. 

Schnittlauch ist ein Gewürzkraut, dass 20 bis 50 cm hoch wird und die Blätter wachsen röhrenförming und aufrecht. Das Gewürz schmeckt zwiebelartig und ist daher ein toller Ersatz, wenn Sie keine Zwiebeln am Salat mögen, aber auf einen intensiven Geschmack nicht verzichten möchten. 

Wozu passt Schnittlauch?

Durch seinen zwiebelartigen Geschmack kann Schnittlauch verschiedenste Gerichte verfeinern. Besonders beliebt ist die Verwendung in Salaten, in Quark und für Suppen oder Eierspeisen. Rührei, Speigelei oder Omelettes bekommen durch die Verwendung von Schnittlauch eine besonders würzige Note. Beliebte Rezepte sind außerdem Saucen, Pasten oder Pestos mit Schnittlauch. 

Kräutermischung für Salatkräuter

Mögen Sie Salatsaucen, die aus verschiedensten Komponenten bestehen, ist unsere Salatkräuter Gewürzmischung eine sehr gute Wahl. Sie enthält Petersilie, Schnittlauch, Zweibeln, Karotten, Paprika, Dill, Liebstöckl und Pastinaken und macht Ihren Salat zu einem besonderen Geschmackserlebnis. 

Salatkräuter runden Gerichte geschmacklich ab

Ohne Salatkräuter fehlt etwas in unserer täglichen Nahrung. Sie machen aus einem einfachen Gericht eine kleine Geschmacksexplosion. Sie sind eher unscheinbar, doch sie können ein komplettes Gericht in seiner geschmacklichen Note verändern. 

Wenn Sie jetzt Lust auf Salatkräuter bekommen haben oder Ihre ganz eigene Mischung kreieren wollen, laden wir Sie herzlich zu einem virtuellen Rundgang durch unseren Onlineshop ein. Seien Sie kreativ und verwöhnen Sie sich und Ihre Lieben mit gesunden Kräutern. 

 

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