Rezepte für So vielseitig sind Kokosraspeln: Ideen von herzhaft bis süß So vielseitig sind Kokosraspeln: Ideen von herzhaft bis süß

Die Kokosnuss ist ein Sinnbild für Exotik. Bei ihrem Anblick denken wir unwillkürlich an die Südsee oder die Karibik, an endlose Sandstrände und Palmen. Kokosraspeln sind heute jedoch keine exotische Zutat mehr, sie gehören in die Weihnachtsbäckerei ebenso, wie in viele herzhafte Gerichte aus aller Welt. Geraspelte Kokosnuss ist gut haltbar und lässt sich in der Küche vielseitig verwenden. 

Egal ob für Plätzchen, Torten, Desserts und andere süße Leckereien, die vegane und vegetarische Küche oder für orientalische und asiatische Spezialitäten – das duftige und leicht süße Aroma der Kokosnuss passt zu vielem. Erfahren Sie mehr über die Herstellung und Verwendung von Kokosraspeln und die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten in der Küche. Lesen Sie außerdem, wie Sie frische Kokosnussflocken selbst machen können.

Wie werden Kokosraspeln hergestellt?

Die Kokosnüsse sind die Früchte der Kokospalme. Die wichtigsten Anbaugebiete für die kommerzielle Nutzung sind die Philippinen, Sri Lanka, Indonesien und Malaysia sowie die Elfenbeinküste und die Fidschi-Inseln. Auch in Brasilien und anderen lateinamerikanischen Ländern werden Kokosnüsse angebaut.

Nach der Ernte werden die Früchte zuerst für mehrere Tage getrocknet, traditionell geschieht dies an der Sonne. Danach werden sie aufgeschlagen. Das Fruchtfleisch wird herausgetrennt, gereinigt und eingeweicht, bevor es fein geraspelt wird. Die so erzeugten Kokosnussraspeln sind noch frisch, für eine bessere Haltbarkeit werden sie getrocknet. Als getrocknete Ware gelangen Sie schließlich weltweit in den Handel.

Die Raspeln aus der Kokosnuss gibt es in mittelfein und extrafein. Unterschiede gibt es auch beim Fettgehalt, es gibt halbfette mit 55-60 % Fett und vollfette mit 60-64 % Fett.

Haltbarkeit und Lagerung

Wenn Sie Kokosraspeln kaufen, sind sie üblicherweise luftdicht verpackt. Sie sollten kühl und dunkel gelagert werden, damit das Kokosfett nicht oxidiert. Bei längerer Überschreitung der Mindesthaltbarkeit oder falscher Lagerung können die Raspeln verderben. Dies macht sich durch einen muffigen oder ranzigen Geruch bemerkbar. Sie sollten dann nicht mehr verzehrt werden. Geöffnete Verpackungen sollten stets gut verschlossen aufbewahrt werden, da sie Lebensmittelmotten anziehen können.

Kokosraspeln, Kokosflocken und Kokoschips – die Unterschiede

Kokosraspeln und Kokosflocken sind zwei unterschiedliche Begriffe für dasselbe Produkt. Im Deutschen ist die Bezeichnung Kokosraspeln am gebräuchlichsten, Kokosflocken geht auf das englische Wort cononut flakes zurück.

Kokoschips hingegen sind etwas anderes, hierbei handelt es sich um besonders große Späne der Kokosnuss. Auch sie werden getrocknet, sind aber wesentlich größer und dicker als Raspeln. Kokoschips werden gerne als Snack pur genossen und sind eine beliebte Zutat in Müsli. Es gibt sie geröstet und ungeröstet, naturbelassen oder gesüsst.

Kokosflocken selber machen

Durch die Trocknung verändert sich das Aroma, frische Kokosnussflocken sind besonders aromatisch und haben eine saftigere Konsistenz. 

Sie können frische Kokosflocken selber machen. Sie brauchen hierfür nur eine Kokosnuss, die Sie öffnen und von der Schale befreien. Die braune Haut auf dem Kokosfruchtfleisch müssen Sie nicht entfernen. Auf einer Reibe oder in einem elektrischen Raspel-Gerät (zum Beispiel einer Trommelreibe für Gemüse) können Sie das Kokosfruchtfleisch ganz fein oder auch etwas grober reiben. Die frischen Flocken sollten Sie möglichst sofort weiterverarbeiten. 

Beachten Sie jedoch, dass Sie in Gebäck die getrockneten aus der Tüte nicht einfach durch selbst gemachte, frische ersetzten können, da diese einen höheren Wassergehalt aufweisen und somit die Konsistenz des Teiges verändern.

Kokosraspeln in der Küche verwenden

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit Kokosnussraspeln zu backen oder zu kochen. Für Kokosmakronen in der Weihnachtsbäckerei sind sie unverzichtbar, aber auch andere leckere Plätzchen lassen sich mit den Raspeln herstellen. Egal ob Kuchen, Schokoriegel oder Dessert - die Raspeln verleihen vielen Speisen ein süßes und exotisches Kokosaroma. Weitere Verwendungsmöglichkeiten bieten sich für herzhafte Gerichte an.

Kuchen und Plätzchen mit Kokosraspeln

Rezepte für Kuchen und Plätzchen mit Kokosraspeln gibt es viele, in der Weihnachtsbäckerei und das ganze Jahr über. Der Klassiker ist die Kokosmakrone aus Eischnee, Zucker und Kokos. Beliebt sind außerdem Sandplätzchen mit Kokosrand und Rührkuchen mit Kokosnussaroma, gerne mit einem Schuss Rum. Liebhaber der Kokosnuss finden viele Gerichte und interessante Süßspeisen aus der ganzen Welt, die aus Kokosnuss hergestellt werden.

Nicht zuletzt lädt die Nuss auch zum Experimentieren ein. Im Grunde können Sie viele Plätzchenrezepte durch die Hinzufügung von Kokosraspeln abwandeln oder andere Nüsse in Rezepten damit ersetzen.

Klassische Kombination, die immer schmecken, sind beispielsweise Kokosnuss mit Banane, Karamell, Rum, Schokolade oder Ananas.

Kombinieren Sie Kokos auch einmal mit Trockenfrüchten, Datteln oder Feigen und anderen Nüssen. Geben Sie alle Zutaten in einen Mixer, bis eine Paste entsteht. Daraus können Sie Kugeln oder Riegel formen, die Sie in Kokosnussraspeln wälzen. So entsteht ein leckerer und gesunder Snack.

Herstellung von Kokosmilch

Aus Kokosnussflocken können Sie ganz einfach Kokosmilch selbst herstellen. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil vieler asiatischer, karibischer und lateinamerikanischer Gerichte. Im Zuge der weltweiten veganen Bewegung haben Kokosnussmilch und Kokosnusspaste außerdem an Bedeutung gewonnen. Denn die Kokosnussmilch ist ein beliebter pflanzlicher Milchersatz.

Für die Herstellung werden die Flocken zunächst für mindestens 30 Minuten in Wasser eingeweicht und anschließend aufgekocht. Je höher der Flockenanteil, desto konzentrierter und fetter wird die Milch. Sie können die fertige Milch später auch einfach mit Wasser verdünnen, sollte sie zu dick sein. Die Masse wird dann in der Küchenmaschine oder mit einem Mixstab püriert und durch ein Sieb gestrichen. Das aufgefangene Kokosnussmus können Sie ebenfalls verarbeiten, beispielsweise in Backwaren oder mit etwas Honig oder Dattelsirup als süßer Brotaufstrich.

Herzhafte Gerichte

Die Kokosnuss hat ein mildes und leicht süßes Aroma. Sie passt besonders gut zu scharfen und herzhaften Gerichten mit Gewürzen wie beispielsweise in Currys und in scharfe Speisen mit viel Chili. Egal ob in der vegetarischen und veganen Küche oder aber für exotische Fleischgerichte - die Kokosnuss bereichert Ihre Küche. Sie können die Raspeln ganz einfach direkt aus der Tüte zu einer Sauce geben oder auf Speisen streuen. Alternativ lässt sich daraus Kokosmilch herstellen, die als Basis oder zum Verfeinern für Suppen und Saucen verwendet wird.

Extratipp: Kokosraspeln rösten

Gute Kokosnussraspeln schmecken frisch aus der Tüte sehr gut. Leicht geröstet verstärkt sich das Kokosaroma. Geben Sie die Raspeln ohne Fettzugabe in eine Pfanne und rösten Sie sie unter rühren bis sie leicht zu duften beginnen. Achten Sie darauf, dass sie auf keinen Fall braun werden. Die gerösteten Flocken können Sie für Plätzchenrezepte oder herzhafte Gerichte beliebig verwenden. Sie schmecken übrigens auch sehr gut als Zutat im Müsli.

Kokosraspeln kaufen

Kokosraspeln kaufen Sie in unterschiedlicher Qualität im Handel. Gute Raspeln verströmen einen intensiven Kokosduft und schmecken herrlich exotisch nach Kokos. Bestellen Sie hier in unserem Shop hochwertige Premium Kokosnussflocken mit unvergleichlichem Aroma!

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