Rezepte für Echter Kerbel – das perfekte Würzkraut für traditionelle und exotische Gerichte Echter Kerbel – das perfekte Würzkraut für traditionelle und exotische Gerichte

Echter Kerbel – das perfekte Würzkraut für traditionelle und exotische Gerichte

Der echte Kerbel ist seit der Antike ein geschätzter Bestandteil vieler Gerichte. Schon damals hochverehrt, zählt er auch heute noch zu den gern verwendeten Gewürzen in Mitteleuropa und der Welt. Sein süßlich-pfeffriger Geschmack harmoniert hervorragend mit zahlreichen Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichten.

Bei längerem Kauen zeigen sich Geschmacksnuancen von Anis, Estragon und Fenchel. Egal, ob zu Soßen, Eintöpfen, Gemüsepfannen oder gebratenem Fisch – Gartenkerbel verfeinert Ihre Gerichte und lässt die Herzen von Feinschmeckern höher schlagen.

Lokal und leicht verfügbar – Verbreitung von Gartenkerbel

Heutzutage wird in den Küchen Europas auf vielerlei Zutaten aus aller Welt zurückgegriffen. Beim Gartenkerbel ist das nicht nötig. Die Pflanze ist in nordeuropäischen Breitengraden beheimatet und weit verbreitet. Als Wildpflanze, die ursprünglich aus Südeuropa und dem Kaukasus stammt, ist sie in all ihren Formen in ganz Europa anzutreffen. Sie kann entweder gezielt angebaut oder wild gesammelt werden.

Echter Kerbel ist also ein lokales, leicht verfügbares und äußerst schmackhaftes Superfood.

Aussehen und Eigenschaften

Zusammen mit dem Koriander und der Petersilie gehört der Gartenkerbel zur Familie der Doldengewächse. Entsprechend gestaltet sich auch sein Äußeres. Er sieht der Petersilie sehr ähnlich und kann sogar mit ihr verwechselt werden. Geschmacklich unterscheidet er sich allerdings von ihr. Seine krausen Blätter sehen farnartig aus und sind an ihren Enden leicht gefiedert, beziehungsweise "ausgefranst." Die Form der Blätter ist leicht spitz zulaufend. Im Gegensatz zur Petersilie sind die Blätter des Kerbels deutlich weicher und etwas weniger bissfest.

Der 30 bis 60 cm hohe Gartenkerbel ist eine einjährige Pflanze, die sich durch ihre Samen sehr leicht vermehrt. Wer also einmal Kerbel im Garten stehen hat, kann davon ausgehen, dass dieser sich über die Jahre einfach selbst verbreitet. Ist dies nicht gewünscht, sollten die Blüten rechtzeitig entfernt werden.

Haben sich die hübschen weißen Blüten einmal gebildet, sollte das Kraut übrigens nicht mehr verzehrt werden. Der Geschmack hat sich nun verändert und das charakteristische Aroma ist nicht mehr vorhanden. Wer Gartenkerbel essen will, sollte ihn also vor der Blütezeit ernten.

Kerbel kaufen oder wild sammeln?

Echter Kerbel kann sowohl frisch und getrocknet gekauft oder auch wild gesammelt werden. Bei TALI finden Sie eine Auswahl an Produkten mit Kerbel, die Sie zu vielen Gerichten Ihrer Wahl verwenden können. Frisch harmoniert Kerbel als Gewürz prima mit Rohkost, Salaten, Suppen, Reis, Fleisch und Fisch. Aber auch getrocknet sorgt er für Gaumenfreuden. Sein frischer Geschmack verleiht Ihren Zubereitungen eine leckere Frühlingsnote.

Die Saison erstreckt sich von März bis August. Aus der Gewächshausanzucht ist er selbstverständlich ganzjährig verfügbar. Wer sich selbst in die Natur begibt, um Kerbel für die Verwendung zu sammeln, sollte sich entweder gut auskennen oder eine sachkundige Person mitnehmen. Der wohlbekömmliche Gartenkerbel kann nämlich sehr leicht mit dem giftigen Schierlingskraut verwechselt werden.

Finden lässt sich Gartenkerbel vor allem an lichten Standorten, zum Beispiel an Waldrändern oder auf Wiesen und Lichtungen. Im tiefsten Wald oder in Dickichten ist er eher weniger anzutreffen.

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Kerbel – Verwendung in der Küche

Echter Kerbel hat sich vor allem als vielseitig einsetzbares Küchenkraut einen Namen gemacht. Egal, ob frisch, getrocknet oder eingelegt - die Würzpflanze macht zu den meisten herzhaften Gerichten eine gute Figur. Ihr anisartiger Geschmack verleiht auch faden Nahrungsmitteln eine besondere Note.

Die Einsatzmöglichkeiten kennen kaum Grenzen. Besonders gut harmoniert Kerbel mit folgenden Zubereitungen:

  • als Topping auf Suppen
  • in Suppen verarbeitet
  • Fleisch- und Fischgerichte
  • Quark, Frischkäse oder Joghurt
  • Kräuterbutter
  • Eierspeisen
  • Soßen
  • Limonaden, Smoothies, Shakes

 

Wer den intensiven Geschmack des Krauts möglichst authentisch erhalten will, sollte es nach Möglichkeit nicht mitkochen oder garen. So bleibt das frische Aroma lange erhalten.

Übrigens kann echter Kerbel sogar für Süßspeisen verwendet werden, denn auch hier lässt er sich als Gewürz einsetzen. Dies klingt erst einmal gewöhnungsbedürftig. Abenteuerlustige Köche werden hieran aber auf jeden Fall ihren Spaß haben.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren grünen Wackelpudding mit Kerbelgeschmack? Anstatt Waldmeister können Sie hier einfach einmal Kerbelblätter verarbeiten. Wer es ganz exotisch mag, kann sich auch eine Kerbellimonade herstellen. Der würzig-exotische Geschmack verleiht süßer Zitronenlimonade eine ganz besondere Qualität.

Die Verwendung von Gartenkerbel in der Kosmetik

Auch, wenn echter Kerbel aufgrund seines Geschmacks vor allem in der Küche zum Einsatz kommt, ist dies nicht seine einzige Verwendung. In der Kosmetik kann ein Auszug aus Kerbelblättern für Cremes, Lotions und andere Pflegeprodukte verwendet werden. Einen entsprechenden Auszug können Sie entweder kaufen oder mit Alkohol selbst herstellen. Wer diesen dann mit den Kosmetikprodukten des Alltags kombiniert, präsentiert sich mit einem angenehm frischen Geruch.

Intensiver Genuss – Rezeptideen mit Kerbel als Gewürz

Gartenkerbel lässt sich als Küchenkraut vielseitig einsetzen. Sein würzig-frischer Geschmack harmoniert mit zahlreichen Lebensmitteln. Egal, ob Sie klassische Rezepte verfeinern oder neue Kreationen schaffen wollen – Kerbel sorgt für mehr Pfiff in der Küche. Vor allem im Frühjahr bringt der Gartenkerbel die Energie der neuen Jahreszeit kulinarisch zur Geltung. Hier kommen einige Verwendungsideen für das besondere Kraut in der Küche.

Salat

]Die denkbar einfachste Möglichkeit, Gartenkerbel in der Küche zu integrieren, ist, ihn dem Salat hinzuzugeben. Egal, welchen Salat Sie zubereitet haben – Kerbel macht sich als Begleiter meistens gut. Mischen Sie ihn und weitere Gewürze einfach mit den anderen Zutaten unter. Beachten Sie, dass die Blätter des Kerbels schnell schlaff werden. Lassen Sie sie also nicht zu lange angemacht stehen.

Soße

Gartenkerbel harmoniert mit vielerlei Soßen. Nicht zuletzt ist er als eines der sieben Hauptgewürze der Frankfurter Grünen Soße bekannt. Diese wird traditionell mit saurer Sahne, Quark oder Schmand hergestellt und dann zu Kartoffeln und Ei gegessen. Ihren klassischen Geschmack erhält sie durch sieben charakteristische Gewürze: Kerbel, Pimpinelle, Kresse, Sauerampfer, Borretsch, Schnittlauch und Petersilie.

Gartenkerbel eignet sich aber auch prima zur Herstellung exotischer Soßen. Wie wäre es zum Beispiel, damit eine Chili- oder Currysoße zu verfeinern? Prinzipiell können Sie die meisten Soßenrezepte mit zerkleinerten Kerbelblättern kombinieren und so ein ganz besonderes Geschmackserlebnis kreieren.

Frische Frühlingskräuterbutter mit Kerbel

Kerbel ist als Gewürz ein perfekter Begleiter für Kräuterbutter. Rühren Sie hierfür weiche Butter an und mischen Sie Gewürze Ihrer Wahl dazu. Neben Pfeffer, Salz und Knoblauch können hier frische Gewürze wie Kerbel zum Einsatz kommen. Hacken Sie den Kerbel möglichst klein, damit seine Aromen zur Geltung kommen können. Wer will, kann auch noch andere würzige Zutaten wie zum Beispiel Senf, Kresse, Petersilie oder Salbei hinzugeben. Für einen mediterranen Geschmack eignen sich Basilikum, Majoran oder Thymian.

Kerbel – ein Gewürz für Suppen

Wer Suppe liebt und sie mit dem Geschmack von Kerbel verfeinern will, hat viele Zubereitungsmöglichkeiten. So kann der Kerbel entweder als eines von vielen Gewürzen untergebracht oder als alleiniges, geschmacksgebendes Element eingesetzt werden.

Eine intensiv schmeckende Kerbelsuppe kann zum Beispiel mit saurer Sahne und Kartoffeln zubereitet werden. Hierfür werden zuerst Zwiebeln angebraten. Im nächsten Schritt kommen dann Gemüsebrühe und Kartoffeln hinzu. Am Ende wird das Ganze dann mit saurer Sahne verfeinert und püriert. So entsteht ein cremiger Kerbelgenuss.

Kerbel aufs Butterbrot

Ein gewöhnliches Butterbrot ist Ihnen zu langweilig? Dann legen Sie doch einfach einmal Kerbel darauf. Das würzige Kraut peppt jedes herzhafte Frühstücksbrot auf. Einfach ein paar Blätter klein schneiden und direkt auf dem Brot genießen. Das ganze funktioniert natürlich auch auf Fladenbrot oder Brot mit Olivenöl.

Kerbelpesto – würziger Brotaufstrich

Für ganz besondere Geschmackserlebnisse sorgt Kerbelpesto. Um dieses herzustellen, wählen Sie ein Basisöl Ihrer Wahl. Dieses kann zum Beispiel Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Sesamöl sein. Vermischen Sie es dann mit klein geschnittenem Kerbel und anderen Gewürzen, die Ihnen belieben. Wie wäre es zum Beispiel mit Schnittlauch, Liebstöckel oder Basilikum? Hinzu kommen kann als Geschmacksverstärker auch noch Knoblauch.

Auch Nüsse geben Ihrem Pesto eine besondere Note. Geeignet sind zum Beispiel Walnüsse, Pinienkerne, Mandeln oder Cashewnüsse. Und wer es mediterran mag, kann noch etwas geriebenen Käse - zum Beispiel Parmesan - untermengen. Am Ende würzen Sie Ihr Pesto nach Belieben mit Salz und Pfeffer und geben eventuell noch einen Schuss Zitronensaft dazu. Fertig ist ein traumhaftes Kerbelpesto.[/p]

Risotto- und Nudelgerichte à la Kerbel

Sie lieben ein leckeres Risotto oder eine schmackhafte Nudelpfanne. Dann verfeinern Sie diese doch einmal mit Kerbel. Dessen anisartiger Geschmack wird für exotische Akzente sorgen. Braten Sie einfach Zwiebeln, Knoblauch und Gemüse Ihrer Wahl an und geben Sie am Ende Risottoreis oder Nudeln dazu.

Auch Soßen können nach Belieben dazukommen. Der Kerbel sollte erst am Ende frisch auf das Gericht kommen. Da die Blätter des Kerbels sehr dünn sind, verlieren sie durch den Kontakt mit dem warmen Essen schnell ihr Aroma. Daher sind sie die allerletzte Zutat, die sich auf dem Teller einfindet.[/p]

Fleisch- und Fischgerichte

Bei verschiedensten Fleischgerichten sorgt Kerbel für einen besonderen Geschmack. Am besten streuen Sie Kerbel ganz am Ende auf das Essen, damit er sein Aroma optimal entfalten kann. Beispielsweise passt Kerbel sehr gut Rindfleisch oder Wild. Auch zu Fisch können Sie Kerbel kombinieren. Wie wäre es beispielsweise mit einer tollen Weißweinsoße, der Kerbel eine süßliche Note gibt. 

Tsatsiki – griechischer Dip einmal mit Kerbel

Tsatsiki ist ein schmackhafter Joghurt-Dip, der seinen Ursprung in der griechischen Küche hat. Berüchtigt ist er vor allem für seinen strengen Knoblauchgeschmack. Er passt als Beilage zu Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Reise oder Gemüse - ganz nach Belieben. Tatsächlich macht sich auch Kerbel als Würze im Tsatsiki ausgesprochen gut.

Nehmen Sie als Basis einen Joghurt Ihrer Wahl und vermengen Sie ihn mit klein gepresstem Knoblauch. Wer will, kann auch Quark dazu geben, damit der Dip fester wird. Achten Sie darauf, dass keine größeren Knoblauchstücke in den Tsatsiki geraten. Ebenfalls obligatorisch mit dazu gehört klein geschnittene Gurke für die nötige Frische. Nun kommt der Kerbel hinzu. Wenn Sie ein intensiv schmeckendes Kerbelpesto wünschen, darf es auch ruhig etwas mehr sein. Einfach so klein wie möglich schneiden und untermengen. Dann schmecken Sie das ganze mit Salz und Pfeffer ab.

Kerbel als Gewürz im grünen Smoothie

Grüne Smoothies sind in aller Munde und verbinden den Genuss von Gemüse mit dem von süßem Obst. Kombinieren Sie klassische Zutaten grüner Smoothies – wie zum Beispiel Kohl, Basilikum, Spinat oder Minze – doch einmal mit würzigem Kerbel. Für die nötige Süße eignen sich zum Beispiel Bananen oder Äpfel. Mixen Sie alles kräftig durch und genießen Sie dann Ihren Kerbelsmoothie.

Die richtige Aufbewahrung von Kerbel

Im optimalen Fall wird Kerbel trocken gelagert. Außerdem sollte es eher dunkel und kühl sein. Dann kann getrockneter Kerbel bis zu einem Jahr haltbar sein. Kaufen Sie Kerbel doch direkt online bei uns im Shop und füllen Sie ihn in einen luftdichten und dunklen Behälter um. Werden getrocknete Kräuter vor Sonne und Sauerstoff geschützt, verlängert das ihre Haltbarkeit, weil die Konservierung unterstützt wird. 

Fazit – Kerbel als vielseitiger Begleiter in der Küche

Echter Kerbel ist mehr als nur ein weiteres Küchenkraut. Verfeinern Sie mit der würzigen Pflanze Ihre nächsten kulinarischen Kreationen. Besonders in der französischen Küche wird Gartenkerbel häufig eingesetzt - so zum Beispiel in der Würzmischung "Kräuter der Provence", zu Fleischgerichten oder Eintöpfen. Fein gehackt lassen sich mit dem Kraut außerdem zum Beispiel Soßen, Salate, Suppen, Fischgerichte, Eierspeisen, Quark und Joghurt verfeinern. Sogar in Süßspeisen macht sich der süßlich-frische Geschmack gut - so zum Beispiel in Limonaden. Rohkostfans mischen die Kerbelblätter dagegen einfach in den Smoothie.

Freuen Sie sich also auf viele neue Geschmacksnuancen in der Küche - jetzt Kerbel kaufen und genießen!

 

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