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Lorbeerblätter – raffinierte Würze, die in Gesellschaft am besten wirkt

Lorbeerblätter stammen von der oft auch zu Zierzwecken angebauten Lorbeerpflanze, einem immergrünen Strauch, der vor allem in warmen Klimazone wächst. Bei frischen Lorbeerblättern leuchtet die Oberseite in lebhaftem Grün; die Unterseite ist blasser.

Wenn die Blätter trocknen, wird die Farbe deutlich matter. Ihr Geschmack und ihr Duft dagegen intensivieren sich, und sie bleiben lange aromatisch. In den meisten Rezepten werden Lorbeerblätter getrocknet und zusammen mit anderen Kräutern und Gewürzen verwendet, etwa in Suppen, Schmorgerichten und sogar für Lorbeerblätter-Tee.

Ganz wichtig, wenn Sie Lorbeerblätter kaufen: Dosieren Sie sie sparsam, sonst schmecken sie unangenehm bitter-scharf durch.

Lorbeerblätter und ihre Verwendung in der Küche

Es ergibt Sinn, von vornherein getrocknete Lorbeerblätter zu kaufen – dann haben Sie einen unentbehrlichen Bestandteil vieler Würzmischungen für herzhafte Suppen und Schmorgerichte parat. Zwei Beispiele für ihren Einsatz als Teamplayer:

Zwiebel spicken

Schneiden Sie eine Zwiebel flach ein, stecken Sie ein oder mehrere Lorbeerblätter (getrocknet) in den Spalt und fixieren Sie sie mit ein paar Nelken. So vorbereitet und von Anfang an mitgekocht, würzt die Zwiebel Brühen und Fonds für Fleisch, Fisch, Geflügel, Reis und Hülsenfrüchte.

Bouquet garni

Ein "garniertes Sträußchen" besteht aus einem Lorbeerblatt, ein paar Stängeln Petersilie und einem Zweig Thymian, die mit Küchenzwirn zusammengebunden (oder in einem Baumwollsäckchen) bei Gulasch & Co. mit geschmort werden. Je nach Rezept kommen andere Kräuter dazu, zum Beispiel Estragon, Rosmarin und/oder Salbei.

Sündhaft leckeres Kartoffelpüree

Ausgewählte Gewürze und Sahne verleihen dem Kartoffelbrei exquisite Aromen und Geschmeidigkeit. Hier die Zutaten für 4 großzügige Portionen:

  • 100 Milliliter Sahne
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1/2 Teelöffel geriebene Muskatnuss
  • 1 großes oder 2 kleine Lorbeerblätter
  • 6 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • Kartoffelpüree (ohne Milch)
  • 100 Gramm Butter, gekühlt und gewürfelt
  • 1 oder 2 Frühlingszwiebeln in dünnen Scheiben
  • Schnittlauch und natives Olivenöl extra für die Garnitur

 

  • Die Sahne mit Olivenöl, Muskatnuss, Lorbeerblatt und Knoblauch aufkochen und um ein Viertel einkochen lassen (3 bis 5 Minuten). Leicht mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles durch ein Sieb passieren (dabei den Knoblauch zerdrücken) und warm halten.
  • Ein Drittel der Sahne vorsichtig unter das Kartoffelpüree heben. Leicht aufschlagen und nach und nach die restliche Sahne sowie die Butterwürfel und, zum Schluss, die Frühlingszwiebeln unterheben.
  • Als Finish großzügig Schnittlauch und etwas Olivenöl auf dem Püree verteilen.

 

Vegane Blumenkohl-Kartoffel-Suppe

Für 4 Teller dieser fettarmen und dennoch schmackhaften Variante eines Klassikers brauchen Sie

  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
  • 1 mittelgroße Kartoffel, gewürfelt
  • 1 großer Blumenkohlkopf, gewürfelt
  • 750 Milliliter Gemüsebrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss 
  • Optional:
  • veganer Käse, gerieben
  • Sonnenblumenkerne

 

  • In einem großen Topf Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl bei mittlerer Hitze 3 bis 5 Minuten anbraten, bis sie beinahe weich sind.
  • Kartoffelwürfel und Blumenkohl dazugeben, unter häufigem Rühren noch einige Minuten mitbraten.
  • Die Gemüsebrühe und die Lorbeerblätter hinzufügen, langsam zum Köcheln bringen.
  • Hitze auf mittlere bis niedrige Stufe reduzieren, Topf abdecken,25 bis 30 Minuten köcheln lassen.
  • Lorbeerblätter herausfischen. Suppe mit einem Pürierstab oder im Mixer zur gewünschten Konsistenz pürieren.
  • Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Nach Belieben mit veganem Käse und Sonnenblumenkernen garnieren.

 

Einfach zubereitete Ratatouille

Zutaten für 4 bis 6 Portionen dieser schnellen Variante des rustikalen provenzalischen Eintopfs: 

  • natives Olivenöl extra
  • 1 mittelgroße gelbe Zwiebel, fein gehackt
  • 1 mittelgroße Aubergine, entstielt
  • 1 rote Paprikaschote, entstielt und entkernt
  • 1 gelbe Paprikaschote, entstielt und entkernt
  • 4-6 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Kilogramm Tomaten, gehackt (oder eine 400-Millimeter-Dose Tomatenstücke)
  • 2 Zucchini, der Länge nach halbiert
  • 2 frische Thymianzweige
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Esslöffel gehacktes frisches Basilikum
  • Salz und schwarzer Pfeffer

 

  • Aubergine und Paprikaschoten in etwas mehr als daumenbreite Stücke, Zucchinihälften in gut 1 Zentimeter breite Scheiben schneiden.
  • 1 Esslöffel Olivenöl in einem großen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. Zwiebeln hinzufügen, salzen und anschwitzen, bis sie glasig sind und an den Rändern eine goldbraune Farbe annehmen. Knoblauch kurz mit schmoren.
  • Gemüse und Tomaten dazugeben, salzen, pfeffern und umrühren, bis alles gut vermischt ist.
  • Thymianzweige und Lorbeerblatt hinzufügen, Hitze reduzieren und den Eintopf etwa 10 Minuten köcheln lassen. Wenn das Gemüse die gewünschte Konsistenz erreicht hat, Lorbeerblatt und Thymianzweige entfernen.
  • Abschmecken, mit Basilikum garnieren und zu Spiegelei und knusprigem Baguette servieren.

 

Lorbeerblätter & pochierter Fisch

Wir stellen Ihnen zwei Arten des Pochierens vor, bei denen Lorbeerblätter Verwendung finden. Die Flüssigkeitsmengen beziehen sich auf jeweils 4 Filets à 100 bis 150 Gramm in einer großen Pfanne/einem großen Topf.

Mediterran und wunderbar zart: Pochieren in Olivenöl

Fischfilets salzen und pfeffern. 750 Milliliter Olivenöl auf mittlere Hitze bringen. 1 kleine, in Scheiben geschnittene Fenchelknolle, 6 zerdrückte Knoblauchzehen, 1 Lorbeerblatt und 2 Streifen Orangenschale sowie die Fischfilets dazugeben. Zugedeckt 5 Minuten garen. Den Topf vom Herd nehmen und 10 Minuten zugedeckt stehen lassen, damit der Fisch durchgart.

Tipp: Das Öl abseihen, kühl lagern und für weitere Gerichte mit Fisch/mit Meeresfrüchten verwenden

Schlank und würzig: Pochieren in Bouillon

Auch zum klassisches Gemüsesud gehören Orangenschale und Lorbeerblätter. 1 oder 2 Esslöffel davon in 1 1/4 Liter Wasser und 1/4 Liter Weißwein aufkochen. Hitze reduzieren und 15 Minuten köcheln lassen, dann abseihen. Die Flüssigkeit wieder in den Topf geben, die gewürzten Fischfilets hinzufügen und 7-10 Minuten köcheln lassen.

Feiner Trinkgenuss: Lorbeerblätter im Tee

Bereits in der Antike als Heilmittel bei Magenbeschwerden geschätzt, lassen sich Lorbeerblätter, getrocknet oder frisch, zur Zubereitung schmackhafter Tees verwenden: Für eine Tasse übergießen Sie zwei getrocknete Lorbeerblätter mit kochendem Wasser und nehmen die Blätter nach zehn Minuten heraus. Noch leckerer wird der Lorbeerblätter-Tee, wenn Sie gleichzeitig Minzblätter oder frischen Ingwer im Aufguss ziehen lassen. Nach Belieben mit Honig süßen.

Empfehlungen zur Aufbewahrung

Frische Lorbeerblätter halten sich in einem verschlossenen Zip-Top-Beutel im Kühlschrank bis zu zwei Wochen. Wenn Sie getrocknete Lorbeerblätter kaufen, haben Sie länger etwas davon: Sie bewahren ihr Aroma bis zu zwei Jahren, wenn Sie sie in einem gut schließenden Behälter an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufbewahren.

Lorbeerblätter – die Verwendung von frischen statt getrockneten und umgekehrt

Hier die Faustregeln:

  • ein frisches Lorbeerblatt = zwei getrocknete Blätter
  • ein getrocknetes Lorbeerblatt = 1/4 Teelöffel zerkleinertes Lorbeerblatt

 

Alternativen für Lorbeerblätter

Getrocknet, haben Thymian oder Oregano ein ähnlich blumiges Aroma wie Lorbeerblätter. 1/4 Teelöffel des einen oder des anderen Gewürzes können ein Lorbeerblatt ersetzen.

Lorbeerblätter online kaufen

Wenn Sie Im Tali Shop Lorbeerblätter kaufen, erhalten Sie sie im lichtgeschützten Aromabeutel à 15 Gramm. Lorbeerblätter sind übrigens auch in einigen anderen unserer Gewürzmischungen enthalten, wie dem indischen Garam Masala oder dem Fischgewürz für Kochfisch.

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