Rezepte für Ghee: Das macht Ghee Butter so beliebt und besonders Ghee: Das macht Ghee Butter so beliebt und besonders

Ghee Butter kommt ursprünglich aus der ayurvedischen Küche und Medizin und wird auch hierzulande immer beliebter. Vielleicht haben Sie den Begriff schon einmal gehört, konnten ihn aber nicht genau zuordnen. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel was Ghee ist, wie es verwendet wird und inwiefern es eine gesunde Alternative zu Butter sein kann.

Was ist Ghee?

Ghee kennt viele Namen. Im Prinzip ist es die geklärte Butter des Ayurveda. Dort gilt Ghee auch als das goldene Elixier, während man es im europäischen Raum häufig als Butterschmalz oder geklärte Butter bezeichnet.

Das liegt daran, dass Ghee im Gegensatz zu normaler Butter kein Eiweiß, keinen Milchzucker und nur wenig Wasser enthält. Ghee besteht zu fast 100 % aus Fett, während herkömmliche Butter lediglich aus bis zu 80 % Fett besteht. Die restlichen Butterbestandteile werden bei der Herstellung von Ghee entfernt.

Die Herstellung von Ghee

Die traditionelle Herstellung von Ghee fand in Indien und Pakistan statt. Der ursprüngliche Gedanke hinter dem Herstellungsprozess von konzentrierter und geklärter Butter war die Konservierung. Aufgrund des warmen Klimas war es schwierig, normale Butter zu lagern. Ghee konnte dagegen über viele Wochen aufbewahrt und nach und nach verzehrt werden.

Daran hat sich nichts geändert und noch heute kann Ghee als Butterreinfett ähnlich wie Kokosfett ohne Bedenken bei Raumtemperaturen von circa 20 Grad gelagert werden. Es gibt verschiedene traditionelle und industrielle Herstellungsweisen von Ghee und theoretisch kann man es sogar zu Hause auf dem eigenen Herd herstellen.

Sämtliche Arten der Herstellung und Zubereitung folgen allerdings einem grundlegenden Prinzip: Hochwertige Butter wird unter Rühren langsam und schonend auf Temperaturen zwischen 40 und 60 Grad erhitzt.

Dadurch verdampfen die Wassermoleküle, die Milcheiweißbestandteile setzen sich auf der flüssigen Butter ab und schwimmen als Schaum oben auf. Dieser Milcheiweißschaum wird immer wieder abgeschöpft und das übriggebliebene Butterfett so lange auf diese Weise weiter erhitzt und behandelt, bis es klar und goldgelb geworden ist.

Dann ist nur noch das Butterreinfett übrig und die Butter ist komplett von Wasser und Milchbestandteilen geklärt worden. Zuletzt wird die flüssige geklärte Butter in sterile Gefäße umgefüllt, kann dort abkühlen und danach verkauft und verzehrt werden.

Ghee vs. Butter

Durch diesen speziellen Herstellungsprozess und die Tatsache, dass Ghee fast zu 100 % aus Fett besteht, entstehen neue Eigenschaften, die es von normaler Butter unterscheiden.

Im Gegensatz zu Butter ist Ghee hoch erhitzbar und kann deshalb auch sehr gut zum Frittieren und scharfen Anbraten verwendet werden. Bis zu Temperaturen von 190 Grad bleiben die Fettsäuren im Ghee stabil. Butter könnte diesen Temperaturen nicht standhalten.

Das Eiweiß würde verbrennen und das Wasser in der Pfanne spritzen. Die Stabilität der Fettsäuren im Ghee sorgt dafür, dass diese nicht oxidieren, keine freien Radikale entstehen und auch keine oxidativen Prozesse im Körper stattfinden.

Das reine Butterfett des Ghee kann lange und einfach gelagert werden. Im Gegensatz zu Butter ist Ghee wesentlich länger haltbar und kann sogar über den Zeitraum mehrerer Wochen ungekühlt gelagert werden. Das liegt daran, dass das Butterreinfett keine leicht verderblichen Milchbestandteile mehr enthält und daher nicht schnell verdirbt oder bei warmen Temperaturen ranzig wird.

Ein weiterer Unterschied zu Butter wird vor allem die Menschen mit Laktoseintoleranz freuen. Ghee ist laktosefrei und kann daher auch bei Laktoseintoleranz ohne Probleme verzehrt werden. Es ist allerdings so, dass bei einer Unverträglichkeit von Laktose auch normale Butter oftmals kein Problem ist.

Ihr Laktosegehalt liegt zwar nicht bei 0 %, ist aber so gering, dass nur sehr empfindliche laktoseintolerante Personen darauf reagieren. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, für den ist Ghee die perfekte Alternative zu normaler Butter.

  • Ghee ist im Gegensatz zu Butter bis auf 190 Grad erhitzbar und daher zum Frittieren geeignet
  • Ghee als Butterreinfett kann länger als Butter gelagert werden und das sogar ungekühlt
  • Aufgrund der Klärungsprozesses der Butter liegt der Laktosegehalt von Ghee bei 0 %

 

Butterschmalz und Ghee

Im europäischen Raum werden die beiden Begriffe oft synonym zueinander benutzt. In Deutschland wird Butterschmalz in der Küche verwendet und Ghee ist in der indischen und pakistanischen Küche zu finden und spielt vor allem eine Rolle in der ayurvedischen Medizin.

In der Zubereitung lassen sich wenige Unterschiede erkennen. Sowohl Ghee als auch Butterschmalz werden aus Butter gewonnen und sind geklärte Formen von Butter. Die Zubereitungszeit von Ghee ist allerdings etwas länger und es gibt verschiedene Arten der Herstellung.

Ein großer Unterschied liegt in der Philosophie, die hinter den beiden Nahrungsmitteln steckt. Butterschmalz dient vor allem als Verfeinerung des Essens und zum Kochen. Ghee ist dagegen aus der medizinischen Anwendung des Ayurveda kaum wegzudenken.

Dort wird es zum Beispiel bei Krankheiten wie Morbus Crohn angewandt. Es bindet freie Radikale und soll daher die Entstehung von Tumoren verhindern und Leber und Galle entlasten. Die gleichen Eigenschaften können aber auch dem hierzulande üblichen Butterschmalz zugeschrieben werden.

Im Prinzip sind die beiden Produkte sich ähnlich und der größte Unterschied steckt in der Philosophie dahinter. Nichtsdestotrotz lohnt es sich, sich selbst ein Bild davon zu machen und Ghee zu kaufen und auszuprobieren.

Ghee kaufen und in der Küche verwenden

Wie zuvor bereits beschrieben, hält Ghee auch hohen Temperaturen bis zu 190 Grad stand. Deshalb lässt es sich noch vielseitiger in der Küche einsetzen als Butter. Es kann zum Braten und Kochen sämtlicher Speisen verwendet werden und hält den hohen Temperaturen des scharfen Anbratens und Frittierens stand. Pro Person sind rund zwei Teelöffel am Tag die empfohlene Menge, in der das Ghee seine positive Wirkung entfalten kann.

Ghee – die Anwendung in der ayurvedischen Medizin

Laut Ayurveda hat Ghee viele positive Wirkungen auf die Gesundheit. Wissenschaftlich sind diese Wirkungen vielleicht in den wenigsten Fällen bestätigt, aber die ayurvedische Heilkunde blickt auf eine Erfahrung von mindestens 5.000 Jahren zurück.

Ghee ist leicht verdaulich und laut Ayurveda leichter zu verdauen als andere Fette und Öle. Außerdem wirkt es entzündungshemmend. Darüber hinaus wird Ghee nicht nur verzehrt, sondern auch äußerlich angewendet und sogar für kosmetische Zwecke benutzt.

So wird Ghee nachgesagt, dass es die Bildung von Narben und Blasen verhindern und die Wundheilung fördern kann. Daher wird es zur Hautpflege bei geröteter und gereizter Haut verwendet und ist sogar zum Abschminken ideal.

Im Ayurveda gilt Ghee als Allheilmittel und wird für eine Vielzahl an Problemen zur Linderung eingesetzt: Es kann die Haut verjüngen, die Abwehrkräfte stärken, den Magen- und Darmtrakt regenerieren, durch Auftragen auf die Fußsohlen den Schlaf optimieren, das Blut reinigen und allgemein den Körper entgiften.

Laut der ayurvedischen Heilkunst sollte Ghee täglich verzehrt werden, um seine Wirkung entfalten zu können. Selbstverständlich sollte nicht übermäßig viel Ghee zu sich genommen werden. Eine Menge von 40 ml Ghee am Tag ist für einen gesunden Menschen aber absolut in Ordnung.

Nachgewiesene Wirkungen von Ghee

Neben den jahrelangen Erfahrungen der traditionellen ayurvedischen Heilkunst gibt es auch wissenschaftlich nachgewiesene positive Wirkungen auf den Körper.

So können nach der Einnahme von Ghee die Symptome einer Schuppenflechte zurückgehen und die Entstehung von Krebs herausgezögert werden, indem freie Radikale im Körper gebunden werden, die sonst eine Tumorbildung begünstigen. Die enthaltenden gesättigten Fettsäuren können zudem den Cholesterinspiegel senken und regulieren. Außerdem wirkt sich der Verzehr von Ghee positiv auf die Herzgesundheit aus, weil der Fettablagerung im Arterienbereich vorgebeugt wird.

Ghee kaufen – gute Qualität zahlt sich aus

Ghee als hochkonzentrierte Butter ist nicht nur vielseitig in der Küche einsetzbar, sondern hat beim Verzehr oder der äußeren Anwendung auch unterschiedlichste positive Wirkungen auf den Körper. Außerdem lässt es sich einfach und lange lagern und kann auch bei Laktoseintoleranz bedenkenlos verzehrt werden.

Die Qualität des Ghee ist nur so gut wie die Qualität der zugrundeliegenden Butter, die sich wiederum bis auf die Lebensumstände der Kuh zurückführen lässt. Daher ist es wichtig, beim Kauf von Ghee auf eine gute Qualität zu achten.

Diese finden Sie selbstverständlich bei uns im Shop. Haben Sie die positiven Eigenschaften von Ghee überzeugt und möchten Sie sich selbst ein Bild der Wirkung von Ghee machen? Dann kaufen sie die geklärte Butter doch direkt online bei uns im Shop.

 

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