Christstollen Rezept - klassischer Weihnachtsstollen
Wenn der Duft von Butter, Gewürzen und kandierten Zitrusschalen durchs Haus zieht, ist die Weihnachtszeit angekommen. Ein guter Christstollen ist mehr als nur Gebäck. Er gehört zur Adventszeit, wie Kerzenschein und Plätzchenteller. Dieser Weihnachtsstollen vereint alles, was wir an klassischer Weihnachtsbäckerei lieben. Eine buttrige Krume, saftige Rum-Rosinen, feine Zitrusnoten von Zitronat und Orangeat und das Aroma von Mandeln und Stollengewürz machen ihn zum Herzstück am Kaffeetisch.
Ob als Stollen zum Adventskaffee, als Striezel zum späten Frühstück oder als Geschenk aus der eigenen Küche, dieser Teigling reift mit der Zeit und wird von Tag zu Tag aromatischer. Mit ausgewählten Zutaten aus unserem TALI Sortiment gelingt er auch zu Hause zuverlässig und bringt garantiert festliche Stimmung auf den Tisch. Planen Sie dafür etwa 40 Minuten Arbeitszeit zuzüglich Vorbereitung ein, dazu rund 2,5 Stunden Gehzeit und 50 bis 60 Minuten im Ofen. Anschließend sollte der Stollen etwa sieben Tage durchziehen, damit sich die Aromen richtig entfalten.
Rezept für zwei große Christstollen:
Zutaten
Für die Frucht-Rum-Mischung:
Für den Teig:
Zum Bestreichen und Bestäuben:
Zubereitung
Vorbereitungen am Vortag
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Zitronat und Orangeat würfeln.
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Sultaninen, Korinthen, Zitronat, Orangeat in eine Schüssel geben. Rum (alternativ Weinbrand oder Apfelsaft) darübergießen, alles gut mischen und zugedeckt ziehen lassen. Ideal ist hier eine Einweichzeit über Nacht. Zwischendurch gerne einmal umrühren.
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Bittere Mandeln blanchieren. Anschließend die bitteren Mandeln und die bereits blanchierten Mandeln mahlen.
Teig ansetzen
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Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken
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Die Milch lauwarm erwärmen. Sie sollte warm, aber nicht heiß sein. Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln und mit 1 EL Zucker in der Milch auflösen.
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Die Milch-Hefe-Mischung in die Mulde zum Mehl geben. Mit etwas Mehl vom Rand verrühren und mit Mehl bestäuben. Abgedeckt etwa 10 bis 15 Minuten gehen lassen, bis Bläschen sichtbar sind.
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Zu dem Teig restlichen Zucker, gemahlene Mandeln, weiche Butter, Ei, geriebene Zitronenschale, Stollen-Gewürz und Salz dazugeben. Den Teig mit Knethaken oder per Hand zu einer glatten, elastischen Masse verarbeiten, die sich von der Schüssel und den Händen löst. Wirkt der Teig zu trocken, ein bis zwei Esslöffel Milch ergänzen.
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Teig und eingeweichte Früchte in 2 Portionen aufteilen. Die Früchte vorsichtig in den Teig drücken. Den Teig nicht mehr kneten, da er sich sonst von den Rosinen verfärbt.
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Beide Teighälften jeweils zu einer Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort für 30 bis 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
Stollen formen
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Den Teig nochmals vorsichtig mit den Händen leicht kneten und zu einer Kugel formen. Danach jeweils zu einem länglichen, leicht ovalen Fladen mit etwa 25 bis 30 Zentimetern Länge formen.
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Mit einem Rollholz oder ähnlichem Gegenstand in der Länge eine Vertiefung eindrücken. Die breitere Seite über die Vertiefung schlagen. Die Kante mit der Hand vorsichtig andrücken. So entsteht die typische, leicht versetzte Form eines Christstollens.
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Die geformten Stollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem sauberen Küchentuch abdecken und nochmals etwa zwanzig bis dreißig Minuten gehen lassen.
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Währenddessen Ofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Stollen backen
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Die Stollen auf die zweite Schiene von unten in den Ofen schieben. Die Temperatur sofort auf 200 Grad Ober-/Unterhitze reduzieren. Die Stollen etwa 55 bis 60 Minuten backen.
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Wird die Oberfläche zu dunkel, die Stollen locker mit Alufolie oder einem Stück Backpapier abdecken. Mit einer Stäbchenprobe prüfen, ob die Stollen gar sind. Bleibt kein roher Teig am Holzstäbchen kleben, ist er durchgebacken.
Buttern und Zuckern
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Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Zucker bereitstellen.
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Sobald die Stollen aus dem Ofen genommen wurden, rundum mit der flüssigen Butter bestreichen und gleichmäßig mit Zucker bestreuen.
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Nach 12 Stunden die Stollen kräftig mit Puderzucker bestreuen.
Reifen lassen und servieren
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Vollständig abgekühlte Stollen zuerst in Backpapier und danach in Alufolie oder ein Bienenwachstuch wickeln. In einer Blechdose oder gut schließenden Box an einem kühlen, trockenen Ort lagern. Keller, Vorratsraum oder ein kühler Raum in der Wohnung sind ideal. Der Kühlschrank ist weniger geeignet.
Nach etwa sieben Tagen hat der Stollen sein Aroma gut entwickelt. Nach zwei bis drei Wochen ist der Geschmack besonders rund und intensiv. Er kann aber natürlich auch schon vorher gegessen werden. Zum Servieren den Stollen in der Mitte anschneiden. Dann die Scheiben abwechselnd rechts und links von der Mitte abschneiden und die beiden Hälften wieder zusammenschieben. So bleiben die Schnittflächen geschützt und der Stollen trocknet langsamer aus.
Kleine Info zur Geschichte des Stollens
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Der Stollen hat eine lange Tradition und wurde schon vor vielen Jahrhunderten zur Weihnachtszeit gebacken. Vom einfachen Striezel aus wenigen Zutaten bis zum reichhaltigen Weihnachtsstollen mit Butter, Trockenfrüchten und Mandeln hat sich viel verändert. Hier mehr erfahren
Tipps für einen saftigen Christstollen:
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- Gleichmäßige Temperatur: Zutaten am Vortag/Vorabend schon bei Zimmertemperatur lagern bis der Teig hergestellt wird. Dadurch sind sie gleichmäßig vorgewärmt und die Butter gut weich - ideale Umstände für einen Hefeteig.
- Früchte rechtzeitig einweichen: Je länger Sultaninen, Korinthen, Zitronat und Orangeat in Rum oder Saft liegen, desto saftiger werden sie und desto mehr Aroma geben sie an den Teig ab.
- Teig nur leicht bemehlen: Auf der Arbeitsfläche so wenig Mehl wie möglich verwenden. Ein etwas weicher Teig ergibt nach dem Backen einen saftigeren Stollen.
- Rosinen im Teig nicht rühren oder zu stark kneten: Werden die Sultaninen und Korinthen zu grob in den Teig eingearbeitet, können sie platzen und den Stollenteig verfärben. Deswegen empfehlen wir auch helle Rosinen, wie unsere TALI Sultanas, Bio-Anbau oder TALI Sultanas PREMIUM.
- Großzügig buttern und zuckern: Die Butter-Zucker-Schicht versiegelt den Stollen und schützt ihn beim Lagern vor dem Austrocknen.
- Zeit zum Reifen einplanen: Der Stollen ist frisch schon lecker. Sein volles Aroma entwickelt er jedoch erst nach der Ruhezeit.
Lieber ohne Hefe? Der Quarkstollen als schnelle Alternative
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Der klassische Christstollen braucht Zeit: Hefeteig, mehrere Gehzeiten und anschließend einige Wochen Ruhe, damit sich das Aroma voll entwickelt. Wer es unkomplizierter mag oder erst kurz vor dem Fest ans Backen denkt, ist mit einem Quarkstollen gut beraten. Statt Hefeteig wird ein Rührteig mit Quark und Backpulver verwendet. Damit entfallen die Gehzeiten komplett, und der Stollen kann direkt nach dem Abkühlen gegessen werden. Die Zutaten bleiben dieselben: Rosinen, Zitronat, Orangeat und Stollengewürz. Hier geht es zum Rezept: Saftiger Quarkstollen ohne Hefe
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