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Zutaten

Für 2 Stücke

Für die Frucht-Rum-Mischung:

40 ml
Rum oder Weinbrand
40 ml
Apfelsaft (alkoholfreie Alternative) und etwas Rum-Aroma nach Geschmack

Für den Teig:

1000 g
Mehl
330 ml
Milch
60 g
frische Hefe
170 g
Zucker
1
Ei
330 g
Butter
1
Bio-Zitrone (abgeriebene Schale) oder 1 Päckchen Zitronenabrieb
10 g
Salz
2 Teelöffel

Zum Bestreichen und Bestäuben:

200 g
Butter
150 g
Zucker
300 g
Puderzucker

Zubereitung

  • Zubereitungszeit 30 min
  • Kochzeit 3 h 30 min
  • Gesamtzeit 4 h

Vorbereitungen am Vortag

  1. Zitronat und Orangeat würfeln.
  2. Sultaninen, Korinthen, Zitronat, Orangeat in eine Schüssel geben. Rum (alternativ Weinbrand oder Apfelsaft) darübergießen, alles gut mischen und zugedeckt ziehen lassen. Ideal ist hier eine Einweichzeit über Nacht. Zwischendurch gerne einmal umrühren.
  3. Bittere Mandeln blanchieren. Anschließend die bitteren Mandeln und die bereits blanchierten Mandeln mahlen.

Teig ansetzen

  1. Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken
  2. Die Milch lauwarm erwärmen. Sie sollte warm, aber nicht heiß sein. Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln und mit 1 EL Zucker in der Milch auflösen.
  3. Die Milch-Hefe-Mischung in die Mulde zum Mehl geben. Mit etwas Mehl vom Rand verrühren und mit Mehl bestäuben. Abgedeckt etwa 10 bis 15 Minuten gehen lassen, bis Bläschen sichtbar sind.
  4. Zu dem Teig restlichen Zucker, gemahlene Mandeln, weiche Butter, Ei, geriebene Zitronenschale, Stollen-Gewürz und Salz dazugeben. Den Teig mit Knethaken oder per Hand zu einer glatten, elastischen Masse verarbeiten, die sich von der Schüssel und den Händen löst. Wirkt der Teig zu trocken, ein bis zwei Esslöffel Milch ergänzen.
  5. Teig und eingeweichte Früchte in 2 Portionen aufteilen. Die Früchte vorsichtig in den Teig drücken. Den Teig nicht mehr kneten, da er sich sonst von den Rosinen verfärbt.
  6. Beide Teighälften jeweils zu einer Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort für 30 bis 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

Stollen formen

  1. Den Teig nochmals vorsichtig mit den Händen leicht kneten und zu einer Kugel formen. Danach jeweils zu einem länglichen, leicht ovalen Fladen mit etwa 25 bis 30 Zentimetern Länge formen.
  2. Mit einem Rollholz oder ähnlichem Gegenstand in der Länge eine Vertiefung eindrücken. Die breitere Seite über die Vertiefung schlagen. Die Kante mit der Hand vorsichtig andrücken. So entsteht die typische, leicht versetzte Form eines Christstollens.
  3. Die geformten Stollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit einem sauberen Küchentuch abdecken und nochmals etwa zwanzig bis dreißig Minuten gehen lassen.
  4. Währenddessen Ofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Stollen backen

  1. Die Stollen auf die zweite Schiene von unten in den Ofen schieben. Die Temperatur sofort auf 200 Grad Ober-/Unterhitze reduzieren. Die Stollen etwa 55 bis 60 Minuten backen.
  2. Wird die Oberfläche zu dunkel, die Stollen locker mit Alufolie oder einem Stück Backpapier abdecken. Mit einer Stäbchenprobe prüfen, ob die Stollen gar sind. Bleibt kein roher Teig am Holzstäbchen kleben, ist er durchgebacken.

Buttern und Zuckern

  1. Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Zucker bereitstellen.
  2. Sobald die Stollen aus dem Ofen genommen wurden, rundum mit der flüssigen Butter bestreichen und gleichmäßig mit Zucker bestreuen.
  3. Nach 12 Stunden die Stollen kräftig mit Puderzucker bestreuen.

Reifen lassen und servieren

  • Vollständig abgekühlte Stollen zuerst in Backpapier und danach in Alufolie oder ein Bienenwachstuch wickeln. In einer Blechdose oder gut schließenden Box an einem kühlen, trockenen Ort lagern. Keller, Vorratsraum oder ein kühler Raum in der Wohnung sind ideal. Der Kühlschrank ist weniger geeignet.

    Nach etwa sieben Tagen hat der Stollen sein Aroma gut entwickelt. Nach zwei bis drei Wochen ist der Geschmack besonders rund und intensiv. Er kann aber natürlich auch schon vorher gegessen werden. Zum Servieren den Stollen in der Mitte anschneiden. Dann die Scheiben abwechselnd rechts und links von der Mitte abschneiden und die beiden Hälften wieder zusammenschieben. So bleiben die Schnittflächen geschützt und der Stollen trocknet langsamer aus.

Kleine Info zur Geschichte des Stollens

  • Der Stollen hat eine lange Tradition und wurde schon vor vielen Jahrhunderten zur Weihnachtszeit gebacken. Vom einfachen Striezel aus wenigen Zutaten bis zum reichhaltigen Weihnachtsstollen mit Butter, Trockenfrüchten und Mandeln hat sich viel verändert. Hier mehr erfahren

Tipps für einen saftigen Christstollen:

    • Gleichmäßige Temperatur: Zutaten am Vortag/Vorabend schon bei Zimmertemperatur lagern bis der Teig hergestellt wird. Dadurch sind sie gleichmäßig vorgewärmt und die Butter gut weich - ideale Umstände für einen Hefeteig.
    • Früchte rechtzeitig einweichen: Je länger Sultaninen, Korinthen, Zitronat und Orangeat in Rum oder Saft liegen, desto saftiger werden sie und desto mehr Aroma geben sie an den Teig ab.
    • Teig nur leicht bemehlen: Auf der Arbeitsfläche so wenig Mehl wie möglich verwenden. Ein etwas weicher Teig ergibt nach dem Backen einen saftigeren Stollen.
    • Rosinen im Teig nicht rühren oder zu stark kneten: Werden die Sultaninen und Korinthen zu grob in den Teig eingearbeitet, können sie platzen und den Stollenteig verfärben. Deswegen empfehlen wir auch helle Rosinen, wie unsere TALI Sultanas, Bio-Anbau oder TALI Sultanas PREMIUM.
    • Großzügig buttern und zuckern: Die Butter-Zucker-Schicht versiegelt den Stollen und schützt ihn beim Lagern vor dem Austrocknen.
    • Zeit zum Reifen einplanen: Der Stollen ist frisch schon lecker. Sein volles Aroma entwickelt er jedoch erst nach der Ruhezeit.

Lieber ohne Hefe? Der Quarkstollen als schnelle Alternative

  • Der klassische Christstollen braucht Zeit: Hefeteig, mehrere Gehzeiten und anschließend einige Wochen Ruhe, damit sich das Aroma voll entwickelt. Wer es unkomplizierter mag oder erst kurz vor dem Fest ans Backen denkt, ist mit einem Quarkstollen gut beraten. Statt Hefeteig wird ein Rührteig mit Quark und Backpulver verwendet. Damit entfallen die Gehzeiten komplett, und der Stollen kann direkt nach dem Abkühlen gegessen werden. Die Zutaten bleiben dieselben: Rosinen, Zitronat, Orangeat und Stollengewürz. Hier geht es zum Rezept: Saftiger Quarkstollen ohne Hefe

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Helle, großbeerige Sultaninen aus Bio-Anbau

Getrocknete Bio-Sultanas kaufenIn der Welt der Trockenfrüchte sind Sultanas (oder auch Sultaninen) eine köstliche und vielseitige Option. Unsere hellen, großbeerige Sultaninen stammen aus kontrolliert biologischem Anbau aus der Türkei oder Usbekistan. Sultanas werden aus kernlosen Traubensorten hergestellt, die besonders süß und fruchtig sind. Durch den Trocknungsprozess behalten sie ihren natürlichen Geschmack und ihre Nährstoffe.Verwendung und Verarbeitung von Bio-Sultaninen in der KücheGetrocknete Bio-Sultanas bereichern eine Vielzahl von Gerichten, von süßen Backwaren wie Kuchen und Muffins bis hin zu herzhaften Speisen wie Currys und Salaten. Ihr natürlicher süßer Geschmack und ihre saftige Textur machen sie zu einer beliebten Zutat in Müslis, Granolas und Salaten. Darüber hinaus eignen sie sich auch hervorragend als Füllung für Geflügel oder als Zutat in Chutneys und Relishes. Die Verwendung von getrockneten Bio-Sultanas in der Küche verleiht den Gerichten eine angenehme Süße und eine interessante Textur, während sie gleichzeitig eine gesunde und nährstoffreiche Option darstellen.Typische Gerichte mit Bio-SultanasTypische Gerichte, in denen getrocknete Bio-Sultanas verwendet werden, reichen von süßen Backwaren bis hin zu herzhaften Hauptgerichten. Couscous-Salat mit Sultaninen und gerösteten Nüssen: Ein frischer Salat aus Couscous, kombiniert mit süßen Bio-Sultanas, gerösteten Nüssen, frischem Gemüse und einem würzigen Dressing. Tajine mit Huhn und Sultanas: Ein traditionelles nordafrikanisches Gericht, das in einer Tajine zubereitet wird. Hähnchenfleisch wird mit Sultanas, Gewürzen, Gemüse und oft auch mit Mandeln oder anderen Nüssen geschmort, um ein reichhaltiges und aromatisches Gericht zu erhalten. Sultana-Mandel-Kuchen: Ein saftiger und aromatischer Kuchen, der Sultaninen und gehackte Mandeln enthält. Dieser Kuchen ist perfekt für den Nachmittagskaffee oder als Dessert. Currys mit Sultanas: Sultanas verleihen herzhaften Currygerichten eine süße Note und eine zusätzliche Textur. Sie werden oft in Currys mit Lamm, Huhn oder Gemüse verwendet und verleihen diesen Gerichten einen unverwechselbaren Geschmack.InhaltsstoffeGetrocknete Bio-Sultanas sind eine ausgezeichnete Quelle für Ballaststoffe. Darüber hinaus enthalten sie eine Vielzahl von Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Vitamin C, Vitamin K, Kalium und Eisen. Die natürliche Süße von Sultanas kommt von ihrem natürlichen Zuckergehalt, der hauptsächlich aus Fructose und Glucose besteht und durch das Trocknen konzentriert wird.Anbaugebiet und Herkunft von SultaninenFür Sultanas werden Trauben hauptsächlich in warmen, sonnigen Klimazonen angebaut, wie der Türkei und Usbekistan. Diese Regionen bieten ideale klimatische Bedingungen, darunter sonnige Tage und kühle Nächte, die für das Wachstum und die Reifung der Trauben entscheidend sind.Sultanas werden aus speziellen Traubensorten hergestellt, die besonders süße Früchte mit einer dünnen Schale besitzen, wodurch sie ideal für die Trocknung sind. Um diesen Prozess zu beschleunigen, werden die Beeren mit einer Mischung aus Pottasche und Pflanzenöl benetzt. Diese Emulsion löst die natürliche, dünne Wachsschicht der Beerenhaut auf, woraufhin die Früchte schneller trocknen und sich die Inhaltsstoffe, das Aroma und die Süße in der Bio-Sultana konzentrieren Geschmack, Aussehen und AromaDer Geschmack unserer Bio-Sultanas ist einzigartig und wird von vielen als süß und fruchtig beschrieben, mit einer subtilen Säurenote, die eine angenehme Balance schafft. Ihre natürliche Süße macht sie zu einer beliebten Zutat in einer Vielzahl von Gerichten. Bio-Sultanas von TALI besitzen eine helle Farbe.Korinthen, Sultaninen, Rosinen – was ist der Unterschied?Im Zusammenhang mit getrockneten Weintrauben tauchen häufig verschiedene Bezeichnungen wie „Weinbeeren“, „Sultaninen“, „Korinthen“ oder „Rosinen“ auf. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser drei Produkte. Weinbeeren wird im Handel als Oberbegriff für getrocknete Weintrauben verwendet. Sie werden durch Trocknen von hellen Weintrauben – häufig der Sorte Thompson Seedless – gewonnen. Während des Trocknungsvorgangs, der bis zu 3 Wochen dauert, oxidieren die Beeren und erhalten dadurch eine charakteristische schwarzblaue bis blaubraune Farbe. Im TALI Onlineshop gibt es Weinbeeren Jumbo, die aus besonders großen Trauben hergestellt werden, oder auch Weinbeeren aus Bio-Anbau. Sultaninen (auch „Sultana“ genannt) ist eine Bezeichnung für kernlose, helle Weinbeeren. Sie werden aus grünen Weintrauben getrocknet, sind dünnschalig, zumeist fleischig und saftig und haben eine goldgelbe bis rötlich-braune Farbe. Um helle Sultaninen zu erhalten, wird ein besonderes Trocknungsverfahren angewendet, bei dem die Trauben „gedippt“ werden. Vor dem Trocknen werden die Trauben dabei in eine Mischung aus Pottasche und Olivenöl getaucht, wodurch die Beerenhaut spröde und wasserdurchlässig wird. Diese Behandlung beschleunigt den Trockenvorgang auf etwa 3-5 Tage, und sorgt dafür, dass Sultaninen in der Regel weicher und heller sind als sonnengetrocknete Weinbeeren, bei denen der Trocknungsvorgang 2-3 Wochen dauert.Rosinen wird heute umgangssprachlich als als Oberbegriff für alle Sorten getrocknete Weintrauben verwendet. Der Name stammt aus dem Altfranzösischen („roisin“) bzw. Lateinischen „racemus“ und bedeutet „Weinbeere“. Früher wurden kernhaltige Weinbeeren als Rosinen bezeichnet, die durch die Sonnentrocknung eine dunkle Farbe besaßen. Es gibt auch grüne Rosinen, die ihre Farbe durch schonendes Trocknen im Schatten behalten. Korinthen sind kleine, rötlich-blaue oder schwarz-violette bis braun-schwarze getrocknete Weinbeeren, die ausschließlich aus der Rebsorte „Korinthiaki“ (zu Deutsch: „Schwarze Korinthe“) hergestellt wird. Ursprünglich stammt diese Traube aus der Region um die südgriechiechische Stadt Korinth, die daher namensgebend für die Korinthe ist. Sie sind zarthäutig und besitzen einen süß-säuerlichen, besonders aromatischen Geschmack. Egal ob Rosine, Sultana oder Korinthe, die Verarbeitung nach dem Trocknen ist bei all diesen getrockneten Weinbeeren gleich: Die Trockenfrüchte werden von Ästen und Stielen befreit, schonend gewaschen, getrocknet und häufig mit Pflanzenöl überzogen, damit die Beeren nicht aneinanderkleben. Weitere interessante Informationen können Sie in unserem Blogbeitrag „Rosinen – alles über ihre Herstellung und Verwendung“ nachlesen. Botanik der Bio-SultaninenBio-Sultanas sind die getrockneten Beeren der edlen Weinrebe, botanisch bekannt als Vitis vinifera subsp. vinifera. Diese Pflanze ist eine der ältesten kultivierten Pflanzen der Menschheit, ihr Anbau ist seit fast 7.000 Jahren in der Region zwischen dem heutigen Georgien und dem heutigen Irak nachgewiesen. Alle großen Kulturen der "Alten Welt", von den alten Ägyptern über die Minoer über die antiken Griechen bis zu den Römern nutzten die Weinrebe, um Trauben zu gewinnen. Im Verlauf der Jahrtausende wurden Rebsorten gezüchtet, die an verschiedenste klimatische Bedingungen und Bodentypen angepasst sind. Dadurch ist es möglich, dass heute Weinreben auf allen Kontinenten (außer der Antarktis) wachsen.Die Weinrebe ist eine mehrjährige Schlingpflanze, die unbeschnitten Lianen von über 10 Metern bildet. Der tiefreichende Wurzelstock versorgt die Pflanze mit Wasser und Nährstoffen, so dass Weinreben auch in trockenen Regionen wachsen können. Im Weinbau werden die Rebstöcke zumeist auf eine Höhe von 1,5 bis 2 Metern zurückgeschnitten und in langen Reihen in Weingärten kultiviert. Charakteristisch für die Weinrebe sind ihre 5-15 cm langen, herzförmigen Blätter, die häufig 3- bis 5-lappig ausgebildet sind und an einem 4-10 cm langen Blattstiel wächst. Im Sommer blühen die unauffälligen, an Rispen angeordneten Blüten, aus denen sich die bekannten Weinbeeren an Trauben entwickeln. 5 Millimeter lang, gelbgrün und fallen, wie die Kelchblätter, früh ab. Blütezeit ist von Juni bis August. Je nach Rebsorte können die Beeren rund bis oval sein, zwischen sechs und 20 mm lang und eine helle (gelblich bis grünliche) oder dunkle (violett, rötlich bis dunkelblau) Farbe besitzen. Im Herbst sind die Trauben reif und können geerntet werden. Entscheiden Sie sich für Qualität und bestellen Sie getrocknete Bio-Sultanas bei TALI.Bio Sultaninen – Lieferbar in zwei verschiedenen Verpackungsvarianten:Kunststoff-StandbodenbeutelWiederverschließbare, stabile VerpackungEignet sich zur LagerungBis zu 10 Monaten MindesthaltbarkeitPapiertüteNachhaltige Verpackung aus 100% PapierIdeal, wenn der Inhalt sofort verbraucht oder in eigene Behälter umgefüllt werden soll1 Monat Mindesthaltbarkeitsdatum wird durch Umfüllen in geeignete Gefäße verlängert

Inhalt: 0.1 kg (16,00 € * / 1 kg)

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