Saftiger Quarkstollen ohne Hefe
Dieses Jahr keine Zeit für den klassischen Christstollen? Kein Problem! Wer auf lange Gehzeiten verzichten möchte, sollte mal einen Quarkstollen ausprobieren. Unser Quarkstollen-Rezept ist unkompliziert, aromatisch und kommt ganz ohne lange Gehzeit aus. Durch den Magerquark wird der Stollen besonders saftig und erhält eine angenehm lockere Konsistenz. Rosinen, Orangeat, Zitronat und feines Stollengewürz sorgen für das typische weihnachtliche Aroma.
Nach dem Backen wird der Stollen großzügig mit zerlassener Butter bestrichen und mit Puderzucker bestäubt. Das ergibt die klassische, buttrige Stollenkruste. Ob zum Adventskaffee, als selbstgemachtes Weihnachtsgebäck oder zum Verschenken: Mit diesem Quarkstollen-Rezept gelingt ein saftiger Weihnachtsstollen in kurzer Zeit ganz einfach zu Hause.
Für alle, die Stollen lieben, haben wir alle nötigen Stollenzutaten im Set, auch als Geschenkbox "Stollenbäckerei" erhältlich.
Zutaten
Für den Teig
Zum Bestäuben
Zubereitung
Vorbereitungen am Vortag
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Zitronat und Orangeat werden in kleine Würfel geschnitten.
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Das gewürfelte Zitronat und Orangeat mit den Rosinen in eine kleine Schüssel geben und mit dem Apfelsaft (oder Rum) vermengen. Zudecken und möglichst über Nacht durchziehen lassen.
Den Teig zubereiten
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Wer Bittermandeln verwendet, diese zunächst blanchieren und anschließend fein mahlen.
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Für den Teig Butter und Zucker cremig verrühren.
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Nun Ei und Magerquark zu der Butter-Zucker-Creme geben und alles gut vermengen.
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Die trockenen Zutaten (gemahlene Bittermandeln, Mehl, Backpulver, Stollengewürz und Salz) in einer Schüssel kurz verrühren.
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Die Quarkmasse zu den trockenen Zutaten geben und zu einem Teig vermengen.
Den Stollen formen
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Den Teig aus der Schüssel nehmen und nochmal mit den Händen durchkneten.
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Die eingeweichten Früchte in den Teig drücken und einarbeiten, dabei jedoch nicht zu stark kneten um den Teig nicht zu verfärben.
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Anschließend den Quarkstollenteig zu einem länglichen, leicht ovalen Fladen formen.
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Für die typische Christstollenform mit einem Rollholz oder ähnlichem Gegenstand längs eine Vertiefung eindrücken. Die breitere Seite über die Vertiefung schlagen. Die Kante mit der Hand vorsichtig andrücken.
Quarkstollen backen
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Auf einem Blech mit Backpapier den Stollen für etwa 40 Minuten bei 190 Grad Ober-/Unterhitze backen.
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Wird die Oberfläche zu dunkel, den Stollen locker mit Alufolie oder einem Stück Backpapier abdecken. Mit einer Stäbchenprobe prüfen, ob der Stollen gar ist. Bleibt kein roher Teig am Holzstäbchen kleben, ist er durchgebacken.
Buttern und Zuckern
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Kurz vor Ende der Backzeit die Butter in einem Topf schmelzen.
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Sobald der Quarkstollen aus dem Ofen kommt, ihn rundum mit der zerlassenen Butter bepinseln.
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Anschließend den Stollen großzügig mit Puderzucker bestäuben.
Den Quarkstollen aufbewahren
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Den vollständig abgekühlten Stollen zuerst in Backpapier und danach in Alufolie oder ein Bienenwachstuch wickeln. In einer Blechdose oder gut schließenden Box an einem kühlen, trockenen Ort lagern. Keller, Vorratsraum oder ein kühler Raum in der Wohnung sind ideal. Der Kühlschrank ist weniger geeignet.
So hält sich der Stollen für mehrere Wochen.
Tipps für einen saftigen Quarkstollen:
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Zutaten auf Zimmertemperatur bringen: Butter, Ei und Quark am besten schon einige Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Gleichmäßig temperierte Zutaten lassen sich besser verrühren und ergeben einen homogeneren Teig.
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Früchte rechtzeitig einweichen: Je länger Rosinen, Zitronat und Orangeat in Apfelsaft oder Rum ziehen, desto saftiger werden sie. Über Nacht ist ideal, ein paar Stunden reichen aber auch schon aus.
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Sparsam mit Mehl arbeiten: Auf der Arbeitsfläche so wenig Mehl wie möglich verwenden. Ein etwas weicherer Teig ergibt nach dem Backen einen saftigeren Stollen.
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Helle Rosinen verwenden: Werden dunkle Rosinen zu kräftig eingearbeitet, können sie aufplatzen und den hellen Quarkteig verfärben. Mit hellen Sorten wie unseren TALI Sultanas, Bio-Anbau oder TALI Sultanas PREMIUM passiert das nicht.
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Butter und Puderzucker nicht sparen: Die Schicht aus zerlassener Butter und Puderzucker versiegelt den Stollen und schützt ihn beim Lagern vor dem Austrocknen.
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Die Entstehung und Herkunft des Quarkstollens
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Der Quarkstollen gehört zu den beliebten Varianten des traditionellen deutschen Christstollens. Die Geschichte des Stollens reicht bis ins Mittelalter zurück: Ursprünglich wurde das Weihnachtsgebäck als schlichtes Fastengebäck hergestellt und enthielt vor allem Mehl, Wasser und Hefe. Mit der Zeit wurde das Rezept verfeinert und um Butter, Trockenfrüchte, Gewürze und Zucker ergänzt.
Der Quarkstollen ist eine besonders unkomplizierte und moderne Variante des klassischen Christstollens. Statt eines aufwendig geführten Hefeteigs wird er mit Quark zubereitet. Dadurch lässt sich der Stollen schnell backen und wird gleichzeitig besonders saftig und aromatisch. Heute ist Quarkstollen vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit ein beliebtes selbstgebackenes Weihnachtsgebäck.
Quarkstollen oder Christstollen: Wo liegt der Unterschied?
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Beide Gebäcke gehören zur klassischen Weihnachtsbäckerei, unterscheiden sich aber deutlich in der Teigführung:
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Christstollen wird mit einem Hefeteig zubereitet. Der Teig braucht mehrere Gehzeiten, und der fertige Stollen sollte anschließend noch einige Wochen durchziehen, damit sich das volle Aroma entwickelt.
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Quarkstollen kommt ganz ohne Hefe aus. Statt eines Hefeteigs wird ein Rührteig mit Quark und Backpulver verwendet. Dadurch entfallen die Gehzeiten komplett und der Stollen kann direkt nach dem Abkühlen gegessen werden.
Geschmacklich ist der Quarkstollen etwas frischer und lockerer, der Christstollen dafür kompakter und aromatisch intensiver. Wer die klassische Variante backen möchte, findet bei uns auch ein Rezept für klassischen Christstollen.
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