Rezepte für Garam Masala – der beliebte Klassiker aus der indischen Küche Garam Masala – der beliebte Klassiker aus der indischen Küche

 Ohne die Gewürzmischung Garam Masala ist keine klassische indische Küche denkbar. Fast jede Familie in Nordindien besitzt mindestens ein Rezept für das Masala Gewürz. Die Gewürzmischung besteht je nach Zusammenstellung aus bis zu 12 verschiedenen Gewürzen und heißt frei ins Deutsche übersetzt "Wärmendes Gewürz".

Es gibt zwar keine einheitliche Rezeptur, jedoch enthalten die Mischungen in der Regel Kreuzkümmel, Kardamom, Zimt und Pfeffer. In den nachfolgenden Abschnitten erzählen wir Ihnen mehr über die Bedeutung, die Herkunft, den Geschmack und die Verwendungsmöglichkeiten der beliebten Gewürzmischung.

Garam Masala – Bedeutung und Herkunft

Das Gewürz stammt aus dem Norden Indiens und hat seine Ursprünge in der ayurvedischen Heilkunde. Ayurveda (Wissen vom Leben oder Lebensweisheit) befasst sich mit dem spirituellen Yoga, der Pflanzenheilkunde und mit Massagen. Die Ernährung spielt in der ayurvedischen Heilkunde eine wichtige Rolle. Eine optimale Zusammensetzung der einzelnen Zutaten und eine saisonale Ausrichtung sind von zentraler Bedeutung.

Die Zusammensetzung von Garam Masala kann sich ähnlich wie beim beliebten Currygewürz von Regionen zu Region unterscheiden. Es gibt kein richtiges Originalrezept, sondern verschiedene Varianten, die auf unterschiedlichen Familienrezepten basieren. Unabhängig davon zeichnet sich die indische Gewürzmischung durch einen würzigen und leicht scharfen Geschmack (der Schärfegrad kann variieren) aus. Garam heißt ins Deutsche übersetzt so viel wie "wärmend "oder "heiß" und Masala lässt sich mit "Gewürz" oder "Zutaten" übersetzen. Somit passt der Name hervorragend zu den Inhaltsstoffen und Eigenschaften. 

Welche Gewürze sind in Garam Masala enthalten?

Die traditionelle Gewürzmischung besteht aus 10 bis 12 edlen Einzelgewürzen. Diese ergeben in Kombination eine ganz besondere Mischung und sind die ideale Basis für viele indische Gerichte. In den meisten Rezepturen sind Pfeffer, Zimt, Kardamom und Kreuzkümmel enthalten. Je nach Region oder Tradition kann die Zusammensetzung etwas variieren. Fast jede Familie in Indien hat ein eigenes Rezept. Zusätzlich zu den Hauptbestandteilen sind in der indischen Gewürzmischung weitere Gewürze wie Knoblauch, Anis, Ingwer, Nelken und Koriander enthalten. Moderne Mischungen enthalten zusätzlich grünen Kardamom und Fenchel.

Die verwendeten Gewürze bestimmen das Aroma der Gewürzmischung maßgeblich. Durch die Zugabe von Koriandersamen, Chili oder Safran wird die Schärfe erhöht. Bevor Sie Garam Masala kaufen sollten Sie sich zur Sicherheit die einzelnen Bestandteile ansehen. 

Wie wird die indische Gewürzmischung verwendet und aufbewahrt?

Die beliebte Gewürzmischung wird in Indien oftmals in einem scharf gewürzten Curry verwendet. Durch die Beigabe von Chilischoten lässt sich die Schärfe weiter erhöhen. Vor der Vermengung mit anderen Gewürzen werden die enthaltenen Zutaten gemahlen und 2 bis 3 Minuten lang geröstet. Sie erzielen eine besonders feine Form, indem Sie die gerösteten sowie zerkleinerten Bestandteile zusätzlich noch sieben.

Gut verschlossen hält das Masala Gewürz eine lange Zeit. Somit können Sie Garam Masala kaufen und es über einen längeren Zeitraum verwenden. Damit das Aroma so lange als möglich erhalten bleibt sollten Sie die Gewürzmischung kühl, luftdicht und trocken aufbewahren. Am besten Sie verwenden entweder ein Glas mit einem Schraubverschluss oder eine luftdicht verschließbare Plastikdose. Wenn Sie die Gewürzmischung richtig lagern ist diese maximal 3 Jahre lang haltbar. Damit die enthaltenen Gewürze ihr maximales Aroma und ihre volle Würzkraft entfalten können, sollten Sie die Mischung innerhalb von einem Jahr verbrauchen. 

Zu welchen Gerichten passt Garam Masala?

Die Gewürzmischung hat eine fast tabakbraune, gelblich orangene Farbe und passt zu vielen unterschiedlichen Speisen. Sie können Garam Masala entweder direkt zu Beginn in heißem Fett anrösten oder die Gewürzmischung erst gegen Ende hinzugeben. In diesem Fall wird das Aroma nicht zerkocht und kann seine volle Wirkung entfalten. 

In vielen indischen Rezepten wird das Masala Gewürz eher sparsam verwendet. Es liefert als Komponente den wichtigen Grundgeschmack und kann bei Bedarf mit weiteren Gewürzen kombiniert werden. Da die Zusammensetzung der Gewürzmischung fast nie einheitlich ist und unterschiedliche Gewürze enthalten sein können, entsteht kein fester Geschmack.

Nichtsdestotrotz zeichnet sich die beliebte Gewürzmischung durch ein scharf würziges Aroma mit einer leicht süßlichen Note aus. Während für den süßlichen Teil Muskat, Zimt und ähnliche Bestandteile verantwortlich sind, wird die Schärfe der Chili und dem Pfeffer zugeschrieben. 

Dank der vielen unterschiedlichen Zutaten lässt sich die Gewürzmischung äußerst vielseitig und für viele verschiedene Speisen verwenden. Für die traditionelle indische Küche wird Garam Masala in jedem Fall benötigt. Ein beliebter Klassiker ist ein fruchtiges Curry mit Kichererbsen und Reis. Des Weiteren überzeugt das Gewürz im Bereich der veganen, indischen Küchenkultur. Darüber hinaus können Sie die Gewürzmischung bei vielen anderen Gerichten verwenden. Besonders gut geeignet ist das Gewürz für:

  • Currygerichte
  • Gemüse-, Fleisch- und Fischeintöpfe
  • zum Anbraten von Hähnchenfleisch in der Pfanne
  • zum Verfeinern von Suppengerichten
  • zur Herstellung von Marinaden
  • zur Intensivierung von schwarzem Tee

 

Wie unterscheidet sich Garam Masala von Currypulver?

Das in Deutschland bekannte gelbe Currypulver wurde von den Briten im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelt. Mit diesem Gewürz wollten die Briten die indischen Gerichte zu Hause nachkochen. Im indischen oder asiatischen Raum wird das gelbe Currypulver eher weniger verwendet, denn hier kommt stattdessen Garam Masala zum Einsatz. Somit ist das gelbe Currypulver eine Art von Ersatz für die beliebte indische Gewürzmischung. Da die meisten Europäer scharfes Essen nicht so vertragen sind im Currypulver eher mildere Gewürze enthalten. Somit unterscheiden sich die beiden Gewürze sowohl farblich als auch geschmacklich voneinander. 

Was ist Tandoori Masala?

Selbst wenn Sie sich im Bereich der indischen Küche eher weniger auskennen werden sie mit Sicherheit mindestens einmal den Namen "Tandoori Chicken" gehört haben. Das Hühnchen wird bei der Zubereitung mit einer traditionellen Marinade, die aus Tandoori-Gewürzen besteht, eingerieben und anschließend im Holzkohleofen gegart. Das Gewürz besitzt einen exotischen, fruchtigen und milden Geschmack und einen geringen Hauch von Schärfe.

Durch das abwechslungsreiche Aroma passt das Gewürz hervorragend zu Gemüse, zu Rindfleisch und zu verschiedenen Saucen. Es wird entweder als Gewürzmischung oder als Paste verwendet. Der Name "Tandoori" ist eine Ableitung von dem indischen Wort Tandur (traditionell indischer Holzkohleofen), denn sämtliche Tandoori-Gerichte werden klassisch und mit Holzkohle gegart. Die zubereiteten Gerichte sind mild bis fruchtig scharf. Da es sich dabei ebenfalls um eine individuelle Gewürzmischung handelt, lassen sich Schärfegrad und Geschmack leicht variieren. 

Wie unterscheiden sich die beiden Masala-Gewürze voneinander?

Tandoori Masala ist ähnlich beliebt wie Garam Masala. Jedoch ist die Gewürzmischung nicht ganz so scharf und wird hauptsächlich als Marinade für im Backofen gegartes Fleisch oder Geflügel verwendet. Im Gegensatz zum beliebten Masala Gewürz eignet sich die Tandoori-Gewürzmischung weder für Currys noch für Suppen. Durch das oftmals enthaltene Chili- und Paprikapulver oder die rote Lebensmittelfarbe hat das Tandoori-Pulver meist eine intensiv rote Farbe. Somit unterscheidet sich die Gewürzmischung auch optisch von Garam Masala. 

Keine traditionelle indische Küche ohne Garam Masala

Garam Masala ist die beliebteste Gewürzmischung und passt hervorragend zu vielen traditionellen indischen Gerichten. Durch die 10 bis 12 enthaltenen Gewürze lässt sich die Gewürzmischung äußerst vielseitig verwenden. Besonders gut passt es zu Currygerichten und schmackhaften Fisch-, Fleisch- und Gemüseeintöpfen. Die vielseitige Gewürzmischung unterscheidet sich optisch und vom Geschmack her deutlich vom gelben Currygewürz und erfreut sich nicht nur in Indien an einer großen Beliebtheit.

Garam Masala besitzt einen unverwechselbaren leicht süßlichen sowie etwas scharfen Geschmack und lässt sich kaum durch andere Gewürze ersetzen. Sie können die Gewürzmischung zum Anrösten verwenden, es erst gegen Ende der Zubereitungszeit hinzugeben oder das Gewürz direkt zum Anbraten in der Pfanne benutzen. Letzteres eignet sich besonders gut wenn Sie Hähnchen oder Fleisch zubereiten.

Sie sollten Garam Masala kaufen, wenn Sie sich für die indische Küche begeistern und Ihre Speisen mit der beliebten Gewürzmischung verfeinern möchten. Bei uns im Shop bekommen Sie natürlich auch viele andere Gewürzmischungen zu fairen Preisen.

 

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