Rezepte für Harissa – orientalische Schärfe für vielerlei Gerichte Harissa – orientalische Schärfe für vielerlei Gerichte

Die Gewürzmischung Harissa gibt zahlreichen orientalischen und europäischen Gerichten eine angenehme Schärfe. Sie ist als Pulver oder Paste erhältlich, lässt sich einfach dosieren und nach persönlichem Geschmack abwandeln.

Der Ursprung des Gewürzes liegt im Maghreb, wo es in der Alltagsküche eine große Bedeutung hat. Heute wird es rund um das Mittelmeer und auch in Europa vielfältig verwendet. Ob als Streugewürz, Marinade oder als Dip – die Mischung passt zu vielerlei Gerichten. Sie würzt Merguez, Couscous und andere orientalische Klassiker und verleiht Suppen, Pastasoßen oder auch Gulasch eine besondere Note.

Der Ursprung von Harissa

Die Wurzeln der scharfen Gewürzmischung liegen im Nordwesten von Afrika. In den Maghreb-Ländern Tunesien, Algerien und Marokko gehört sie seit vielen Jahrhunderten zu fast jedem Essen dazu. In jedem Land und in beinahe jeder Familie ist die Zusammensetzung etwas anders.

Harissa aus Tunesien sticht dabei noch einmal hervor. Hier ist besonders viel scharf machendes Chili enthalten. Die zugehörige Pflanze wurde vermutlich von den Spaniern im 16. Jahrhundert im Maghreb eingeführt. Tunesien ist heute auch der bedeutendste Exporteur der beliebten Gewürzmischung. Sie hat mittlerweile ihre Fans aber nicht mehr nur in Nordwestafrika, sondern auch in anderen Ländern rund um das Mittelmeer sowie in Arabien und Europa.

Viele Zutaten und Varianten

Das Gewürz können Sie entweder als Harissa-Pulver oder als Harissa-Paste kaufen. Die Zutaten sind dabei fast identisch. Chili ist wohl der auffälligste Bestandteil der Gewürzmischung. Weitere wichtige Zutaten sind Kreuzkümmel, Koriander, Knoblauch und Salz. Bei der Paste kommt noch Olivenöl hinzu. Das verleiht ihr eine cremige Konsistenz. Je nach Mischung kann die Zutatenliste jedoch auch deutlich länger ausfallen. Häufig wird beispielsweise Minze hinzugegeben. Andere beliebte Bestandteile sind Zitronensaft, Cayennepfeffer, Kümmel, Paprika, Zimt, Honig und Rosenknospen.

Wenn Sie das traditionelle Harissa kaufen, können Sie weitere Inhaltsstoffe bei Bedarf auch einfach selbst hinzufügen. So kreieren Sie Ihre ganz individuelle Geschmacksrichtung. Um die Schärfe etwas abzumildern, mischen Sie die Harissa-Paste mit etwas Tomatenmark. Für eine besondere Frische geben Sie ein paar Spritzer Zitrone hinzu und für eine leicht süßliche Note vielleicht etwas Zimt – wie in der jordanischen Variante.

Leuchtend rot, scharf und würzig

Wie beim türkischen Pul Biber verleiht der hohe Chilianteil dem Gewürz das typische Aussehen. Sowohl das Pulver als auch die Paste versprechen mit ihrer leuchtend roten Farbe schon feurigen Genuss. Die Harissa-Paste erinnert äußerlich auch etwas an Tomatenmark.

Dank der gut ausgewogenen Zutaten erzeugt das Gewürz im Mund zwar ein scharfes, aber zugleich auch würziges und leicht fruchtiges Gefühl. Mit der Schärfe der verwendeten Chilisorten kommen auch europäisch geprägte Gaumen meist gut zurecht. Dennoch sollten Sie sich immer mit kleinen Dosierungen langsam herantasten.

An der Gewürzmischung haben Sie lange Freude. Wenn Sie die geöffnete Tube im Kühlschrank lagern, können Sie diese über viele Wochen nutzen. Das trocken und kühl aufbewahrte Pulver steht Ihnen sogar monatelang in der Küche zur Verfügung. Auch ungeöffnet hält sich das Gewürz viele Monate.

Verwendung als Streugewürz, Marinade oder Dip

Ob Pulver oder Paste – Harissa können Sie auf unterschiedliche Arten in der Küche einsetzen. Beide Varianten lassen sich flexibel dosieren, sodass Sie die Mischung einfach nach Ihrem Geschmack beim Kochen zu verschiedensten Gerichte hinzugeben können. Sehr häufig wird das Gewürz auch als Marinade verwendet. Dafür streichen Sie das Fleisch oder den Fisch am besten einen Tag vor der Zubereitung damit ein.

Bei einem gemeinsamen Essen mit Familie oder Freunden kann auch jeder seine gewünschte Schärfe selbst bestimmen. Dafür reichen Sie die Mischung entweder als Dip oder im Streubehälter zum Nachwürzen. Im Herkunftsland Tunesien dient die Paste beim Frühstück sogar als Brotaufstrich.

Gerichte mit Harissa verfeinern

Vom Fleischgericht über Pasta bis hin zum Salat – das scharfe Gewürz gibt jeder Speise eine besondere Note. Im Maghreb wird es nicht nur in der Merguez-Wurst und in Couscous verwendet, sondern auch in zahlreichen Vorspeisen und Gerichten wie der Linsensuppe. Als Marinade verfeinert die Mischung Rind und Lamm ebenso wie Hähnchen und Fisch.

Harissa passt aber auch gut zu vielen europäischen Gerichten. Es bringt Abwechslung und Exotik in den Küchenalltag. Schon eine einfache Pastasoße wird mit der Gewürzmischung zum orientalischen Geschmackserlebnis. Auch als Scharfmacher für die Pizza ist das Gewürz gut geeignet. Darüber hinaus passt es hervorragend zu wärmenden Suppen und Eintöpfen mit Kartoffeln oder Kürbis, zu Gulaschgerichten und sogar ins Salatdressing.

Vielfältige Würzmischung für Abwechslung in der Küche

Ob zum Nachwürzen, als Marinade oder als Dip – die scharfe Harissa-Gewürzmischung können Sie vielfältig verwenden. Sie kommt nicht nur in orientalischen Gerichten zum Einsatz, sondern verleiht auch europäischen Klassikern wie Pasta oder Gulasch das besondere Etwas. Sowohl das Pulver als auch die Paste lassen sich gut dosieren und sind lange haltbar. Bei Bedarf können Sie die Mischung auch ganz nach Ihrem Geschmack abwandeln. Ihrer Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

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